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1. FC Saarbrücken für Mettlach eine Nummer zu groß

Saarbrücken/Mettlach. Gegen eine tief in der eigenen Hälfte stehenden SV Mettlach bestimmte Oberliga-Meister 1. FC Saarbrücken das Geschehen. Bereits nach zehn Minuten gingen die Hauptstädter durch Gregory Strohmann, der schön von Pietro Berrafato freisgespielt wurde, mit 1:0 in Führung Von SZ-Mitarbeiter Alexander Wilhelm

Saarbrücken/Mettlach. Gegen eine tief in der eigenen Hälfte stehenden SV Mettlach bestimmte Oberliga-Meister 1. FC Saarbrücken das Geschehen. Bereits nach zehn Minuten gingen die Hauptstädter durch Gregory Strohmann, der schön von Pietro Berrafato freisgespielt wurde, mit 1:0 in Führung. Wie aus heiterem Himmel fiel nur sechs Minuten später mit der allerersten Offensiv-Aktion der Gäste der 1:1-Ausgleich: Thomas Will passte den Ball durch die blau-schwarze Abwehr zu Christopher Wendel, der aus 16 Metern nur noch einschieben musste. Als dann auch noch Will nach einer Linksflanke von Alexander Eckert das 1:2 markierte, war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. "Unsere Treffer resultierten beide aus schnellen Angriffen. Die Tore waren super über die Außen rausgespielt", freute sich SVM-Trainer Werner Weiß.Doch die Freude bei den Blau-Weißen währte nicht lange, zu überlegen agierte die Mannschaft von Dieter Ferner. Zunächst erzielte Pascal Stelleta per Volleyschuss den 2:2-Ausgleich (31.), ehe Nico Weißmann nach Strohmann-Vorarbeit die Ferner-Elf in Führung brachte (45.). Starker Raphael Stutz"Im zweiten Durchgang hat bei meiner Mannschaft dann die körperliche Fitness gefehlt, und wir konnten konditionell nicht mehr mithalten", erklärt Weiß. Dessen Team agierte ab der 53. Minute in Überzahl, da FCS-Akteur Marcel Rozgonyi mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. SVM-Schlussmann Raphael Stutz bewahrte seine Elf mit tollen Paraden, darunter einem gehaltenem Strafstoß gegen Nazif Hajdarovic, vor einer höheren Niederlage. Doch auch Stutz war chancenlos, als Hajdarovic auf 4:2 erhöhte (52.), ehe Pascal Stelleta einen Freistoß aus 20 Metern unhaltbar in den Winkel hämmerte (76.). Den 6:2-Endstand besorgte Caner Metin, nachdem der Schlussmann des SV Mettlach einen strammen Hajdarovic-Schuss nicht festhalten konnte und dieser Metin vor die Füße sprang (82.).