Landespolitik aus dem Saarland zu Gast bei der Saarbrücker Zeitung

Parlamentarischer Abend : Landespolitik zu Gast bei der Saarbrücker Zeitung

Die Saarbrücker Zeitung hat zum parlamentarischen Abend eingeladen. Rund 160 Gäste nutzten die Gelegenheit, um ausführlich zu diskutieren.

Dass sich die saarländische Politik einmal im Jahr bei der Saarbrücker Zeitung einfindet, ist längst Tradition. Seit dem letzten Parlamentarischen Abend vor einem Jahr hat sich aber viel verändert. Das Land hat einen neuen Ministerpräsidenten – Tobias Hans. Aber auch das Parlament hat einen neuen Präsidenten: Stephan Toscani. Im Jahr zuvor war Ersterer noch CDU-Fraktionschef und der andere Finanzminister. Und was keiner damals ahnte: Dass sich jetzt eine Saarländerin anschickt CDU-Chefin und vielleicht Bundeskanzlerin zu werden. Natürlich diskutierten die rund 160 Gäste auch über Annegret Kramp-Karrenbauers politische Zukunft. „An Gesprächsstoff dürfte aktuell kein Mangel bestehen“, vermutete SZ-Chefredakteur Peter Stefan Herbst bereits bei der Begrüßung.

Direkt nach der Landtagsdebatte kamen die Minister und Landtagsabgeordneten zum Gedankenaustausch zur SZ. Hier Ministerpräsident Tobias Hans (CDU, von links) mit SZ-Chefredakteur Peter Stefan Herbst und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Foto: BeckerBredel

Neben dem Regierungschef und dem Landtagspräsidenten waren auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD), weitere Minister sowie Bundestagsabgeordnete, Europaparlamentarier, Oberbürgermeister und Landtagsabgeordnete dabei. Viele waren direkt aus der Landtagssitzung gekommen, wo sie zuvor über den „Saarland-Pakt“ debattiert hatten. Mit Blick auf die aktuelle Populismus-Diskussion sagte Landtagspräsident Toscani: „Politik und Medien haben unterschiedliche Rollen, aber das selbe Ziel: das Gelingen der Demokratie.“

EU-Abgeordneter Jo Leinen (SPD, v.l.), Minister Reinhold Jost (SPD), SZ-Redakteur Ulrich Brenner, FDP-Chef Oliver Luksic, Minister Ulrich Commerçon (SPD), Grünen-Chefin Tina Schöpfer und Oliver Schwambach (SZ). Foto: BeckerBredel
Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) mit dem künftigen Sprecher der SZ-Geschäftsführung Thomas Deicke und der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD, rechts). Foto: BeckerBredel

Doch nicht nur in der Landespolitik gab es Veränderungen, auch bei der Saarbrücker Zeitung standen und stehen Wechsel an. Johannes Werle, seit Mai Aufsichtsratsvorsitzender der Verlagsgruppe Saarbrücker Zeitung, würdigte die Arbeit des Vorsitzenden der SZ-Geschäftsführung, Joachim Meinhold, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand geht. „Er hat großen Anteil daran, dass die SZ-Gruppe breit und zukunftsorientiert aufgestellt ist“, so Werle. Meinhold dankte für eine „gute Zeit im Saarland“. Dass er zuletzt noch auf den Weg bringen konnte, dass die SZ-Tochter Amplexor auch Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken wird, freue ihn sehr. Werle stellte auch die künftige Geschäftsführung für die Verlage der Gruppe vor. Mit Thomas Deicke als Sprecher, Christian Erhorn und Thomas Marx setze man „auf bewährte Führungskräfte, die Unternehmen, Produkte und Märkte sehr gut kennen“.