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Fußball
„Wollen auch dieses Spiel gewinnen“

OSTSAARKREIS. Der SV Bliesmengen empfängt in der Fußball-Verbandsliuga am Sonntag Spitzenreiter Hasborn. Ballweiler spielt bereits heute gegen Thalexweiler. Von Stefan Holzhauser

In der Fußball-Verbandsliga Nordost ist am vergangenen Montag die Tabelle begradigt worden. Dabei setzte sich der Tabellendritte SG Lebach-Landsweiler zu Hause mit 4:0 gegen das Kellerkind SG Thalexweiler-Aschbach durch. Bereits am heutigen Freitagabend muss nun die auf Rang fünf platzierte SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim um 19 Uhr auf Kunstrasen in Thalexweiler antreten.


„Sie haben erst einen Punkt. Das ist überraschend, da sie in den letzten Jahren immer oben mitgespielt haben“, sagt Ballweilers Trainer Peter Rubeck. Die SG sei spielstark. Rubeck könne nicht beurteilen, warum es bislang so schlecht für sie gelaufen ist. „Wir werden sie keinesfalls am aktuellen Tabellenplatz messen. In der Verbandsliga ist eh alles extrem ausgeglichen. Ich habe das Spiel in Lebach gesehen. Die Lebacher sind top besetzt, aber das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, betont Rubeck. Alexander Henrich und Daniel Rebmann fallen aufgrund von muskulären Problemen aus. Edin Masinovic muss nach einem Meniskuseinriss, der eine Operation umungänglich macht, länger passen. Ebenfalls für Freitag noch kein Thema ist Cyril Mario Hamann (Knieprobleme).

Zeitgleich empfängt der Tabellensechste SV Bliesmengen-Bolchen den aktuellen Spitzenreiter SV Rot-Weiß Hasborn. Es ist das Duell der beiden einzig noch ungeschlagenen Mannschaften der Liga. „Natürlich wollen wir auch dieses Spiel gewinnen. Mit Lukas Biehl haben die Hasborner einen Offensivspieler in ihren Reihen, der nicht viele Chancen für einen Torerfolg benötigt“, sagt Mengens Trainer Patrick Bähr. Mit Ausnahme des jüngsten 3:2-Erfolges in Merchweiler hätte seine Mannschaft bislang eine schlechte Chancenverwertung an den Tag gelegt. Nun müsse man sehen, wer hinten rechts auflaufen könne. So fallen Nils Hoffknecht (Bänderanriss) und Steffen Nagel (Leistenprobleme) beide aus.



Am Sonntag kommt es um 15 Uhr zum Derby zwischen dem Tabellenvierten FSV Jägersburg II und dem Neunten FC Palatia Limbach. „Die Limbacher haben sich im Gegensatz zur letzten Saison in der Breite gut verstärkt. Ich schätze sie stark ein. Trotz aktuellem Verletzungspech sind sie stärker als in der letzten Runde. Wir erwarten ein enges und heißes Derby“, meint FSV-Trainer Tim Harenberg. Man profitiere bislang von der sehr guten Vorbereitung. Limbachs Trainer Patrick Gessner geht von einer schweren Aufgabe für seine Elf aus. „Das ist eine qualitativ starke Mannschaft. Wir gehen davon aus, dass aus dem Kader der Ersten Spieler mit dabei sein werden. Wir sind nur Außenseiter und haben derzeit großes Verletzungspech. Hinzu kommen noch einige Urlauber. Von daher gehen wir momentan personell etwas auf dem Zahnfleisch“, meint Gessner.

Um 16 Uhr bestreitet dann die SpVgg. Einöd-Ingweiler ihr Kerweheimspiel gegen den SV Merchweiler. Einöd hat sechs Punkte, Merchweiler erst einen Zähler. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, schließlich war Merchweiler in der letzten Saison Tabellenfünfter. Wir haben gerade zu Hause etwas gutzumachen“, erklärt Einöds Spielertrainer Almir Delic.