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Im Zug aufgeflogen
Homburger (21) führt Drogenarsenal mit sich

Die Polizei hat in Kaiserslautern einen mutmaßlichen Drogendealer aus Homburg festgenommen. (Symbolbild)
Die Polizei hat in Kaiserslautern einen mutmaßlichen Drogendealer aus Homburg festgenommen. (Symbolbild) FOTO: dpa / Carsten Rehder
Homburg. Trotz Antrag auf Haftbefehl kommt mutmaßlicher Dealer wieder auf freien Fuß. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Ecstasy, Marihuana, LSD und noch viel mehr: Die Bundespolizei hat einen jungen Mann geschnappt, der mit kiloweise Rauschgift unterwegs war.


Bei Kontrolle aufgeflogen

Nach einem Bericht des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken war der Homburger bei einer Kontrolle am Kaiserslauterer Hauptbahnhof bei Ermittlern aufgeflogen. Als diese den 21-Jährigen durchsuchten, entdeckten sie unter anderem anderthalb Kilo Marihuana. Zudem hatte er das Schmerzmittel Ketamin und Haschisch dabei. Den Schwarzmarkt-Verkaufswert der heißen Ware schätzen die Fahnder auf einen fünfstelligen Betrag.



Rauschgiftdezernat an der Sache dran

Zuerst kümmerten sich Beamte des Polizeipräsidiums Westpfalz um den mutmaßlichen Drogenhändler, weil der Tatverdächtige in ihrem Beritt festgenommen worden war. Sie gaben den Fall dann an ihre saarländischen Kollegen des Rauschgiftdezernates ab.

Wieder auf freiem Fuß

Zwar beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Ein Richter lehnte dies jedoch ab. Über die Gründe für diese Entscheidung ist der Polizei nichts bekannt, wie eine Sprecherin auf Nachfrage erklärt. Allerdings sei ihnen der Mann bereits wegen anderer Vorwürfe bekannt. Der Homburger ist darum wieder frei.

Wie erst am Freitag (5. Oktober) bekannt wurde, hatte sich der Vorfall bereits am Dienstagabend zugetragen.