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Fußball
Mengen kommt zur Palatia Limbach zum Derby

OSTSAARKREIS. Am Sonntag geht der achte Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nordost über die Bühne. Mit Ausnahme der Partie der SpVgg. Einöd-Ingweiler beim SV Rot-Weiß Hasborn (17.15 Uhr) müssen die Kreismannschaften alle bereits um 15 Uhr ran. Von Stefan Holzhauser

Der Tabellenfünfte SG Ballweiler empfängt auf Kunstrasen in Ballweiler den punktgleichen Vierten FSV Jägersburg II. Während der Sieger weiterhin Anschluss an Spitzenreiter SG Marpingen-Urexweiler halten kann, rutscht der Verlierer zumindest vorläufig ins Tabellenmittelfeld ab. „Die Jägersburger sind eine sehr spielstarke Mannschaft. Wenn von oben noch jemand dazustößt, sind sie noch stärker. Ich erwarte ein ganz schweres Spiel für uns“, sagt SG-Trainer Peter Rubeck.


FSV-Trainer Tim Harenberg schätzt die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim „noch stärker“ als in der vergangenen Saison ein. Die SG lasse defensiv kaum etwas anbrennen und sei auch zweikampfstark. „Es wird daher schwer, für uns etwas zu holen. Allerdings ist das natürlich wie jedes Wochenende unser Ziel“, sagt Harenberg.

In einem weiteren Kreisderby hat der Tabellensiebte FC Palatia Limbach den auf Rang sechs platzierten SV Bliesmengen-Bolchen zu Gast. Mengen ist neben Hasborn noch das einzige ungeschlagene Team der Liga. „Ich sehe die Siegchancen bei 50:50. Die Tagesform wird den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. Ich erwarte gegen einen starken Gegner ein intensives Spiel“, meint der Limbacher Trainer Patrick Gessner. Es gäbe einen weiteren Ausfall, aber auch zwei, drei Rückkehrer. Wer das ist, wollte Gess-
ner nicht verraten.



Stefan Ruppert vom Mengener Spielausschuss schätzt die Palatia „wesentlich stärker“ als in der Vorsaison ein. „Fakt ist, dass wir noch ungeschlagen sind. Und das soll natürlich auch noch nach dem Limbacher Spiel so sein“, erklärt Ruppert. Auch er geht von einem 50:50-Spiel aus. Der Tabellenelfte SpVgg. Einöd-Ingweiler steht beim Zweiten SV Hasborn vor einer schweren Aufgabe. „Das ist eine der Top-Mannschaften der Liga. Sie sind Favorit, aber wir werden versuchen, dagegenzuhalten und wollen etwas mitnehmen“, sagt Einöds Spielertrainer Almir Delic.