"Die Physiker" verbindet Tragik und Komik

"Die Physiker" verbindet Tragik und Komik

Bietzen. Die Groteske "Die Physiker" des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt führt die Theatergruppe der Katholischen Jugend Bietzerberg am Samstag, 14. Januar, um 19.30 Uhr in der Krypta der Pfarrkirche St. Martin in Bietzen auf

Bietzen. Die Groteske "Die Physiker" des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt führt die Theatergruppe der Katholischen Jugend Bietzerberg am Samstag, 14. Januar, um 19.30 Uhr in der Krypta der Pfarrkirche St. Martin in Bietzen auf.Die jungen Darsteller haben sich für Dürrenmatt entschieden, da er "auf unnachahmliche Weise Tragik und Komik miteinander verbindet". Die Jugendlichen sind kein fester Theaterverein, sondern haben sich eigens zu diesem Zweck zusammengefunden. Regisseurin Angela Biesel freute sich besonders über den Zusammenhalt in der Gruppe: "Wir haben das Projekt gemeinsam ins Leben gerufen und durchgeführt." Auch die schauspielerische Leistung der zum großen Teil bühnenerprobten Darsteller sei hervorzuheben. Eine weitere Aufführung ist geplant für Samstag, 21. Januar, um 20 Uhr in der Aula der Kinder- und Jugendhilfe St. Maria in Weiskirchen. Der Eintritt zu beiden Aufführungen ist kostenlos.

Neben den beiden öffentlichen Auftritten möchte die junge Schauspieltruppe das Stück auch an Schulen in der Umgebung aufführen. Wie einige andere Werke Dürrenmatts, zum Beispiel "Der Richter und sein Henker" und "Der Besuch der alten Dame", sind auch "Die Physiker" eine beliebte Schullektüre. Schulen, die Interesse daran haben, das "Physiker"-Ensemble im März vor Schülern spielen zu lassen, wenden sich an die Katholische Jugend Bietzerberg, Tel. (0 68 61) 70 17 70. ian

Hintergrund

Inhalt: Bereits zum zweiten Mal in drei Monaten muss Inspektor Richard Voß in der Psychatrie erscheinen - in beiden Fällen wurde eine Krankenschwester von einem Patienten erdrosselt. Die Täter sind Physiker, die sich für Isaac Newton, beziehungsweise für Albert Einstein halten. Rätselhaft ist auch das Verhalten des dritten Physikers in der Anstalt, Johann Wilhelm Möbius. Im Verlauf des Stücks kommt es zu zahlreichen grotesken Situationen und Verwicklungen. Einige der vermeintlich Verrückten entpuppen sich als geistig gesund, andere, die zunächst normal erscheinen, als verrückt. ian

Namen

Die Darsteller: Angela Biesel (Frl. Doktor von Zahnd), David Schöneberger (Möbius), Yannic Leinen (Newton), Jonas Raß (Einstein), Yannik Trampert (Inspektor Voß), Julia Valentini (Oberschwester Boll), Cäclilia Bosch (Schwester Monika), Benedikt Schöneberger (Missionar Rose, Blocher), Elisa Brausch (Frau Rose), Frederick Horf, Anna Goldkamp, Lea Krämer (Kinder), Daniel Spanier, Raphaela Wagner (Pfleger). ian

Mehr von Saarbrücker Zeitung