Resonanz leider ernüchternd

Schon am Eingang der Schule standen Schüler bereit, die die Besucher freundlich empfingen und Infomaterial übergaben. Die Klasse 6c präsentierte stolz ihr Advent-Projekt. Doch leider kamen nicht so viele Gäste wie erhofft.

Wenn Kinder von der Grundschule auf die weiterführende Schule wechseln, ist das ein großer Schritt, der gut überlegt sein muss. Umso besser ist es, wenn man die potenzielle künftige Schule vorab schon etwas kennenlernen kann. Zu solch einem Kennenlernen lud am Samstag die Herzog-Wolfgang-Realschule plus an ihren Standort in der Mozartstraße ein. Dafür hatten die Schüler und Lehrer auch jede Menge Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern viel zu vermitteln. Schon am Eingang standen Schüler bereit, die die Besucher freundlich empfingen und Informationsmaterial übergaben. Die Klasse 6c präsentierte stolz ihr Advent-Projekt, bei dem unter anderem Sterne gebastelt und Geschichten geschrieben wurden. Um die Vorstellung des Schulkonzeptes kümmerte sich Schulleiterin Rita Sutter-Deßloch mit zwei Informationsveranstaltungen. Allerdings war die Resonanz auf die Veranstaltungen ernüchternd. Nur wenige waren gekommen, um sich zu informieren. "Ich hätte mir mehr gewünscht", sagte auch Rita Sutter-Deßloch. So seien im letzten Jahr mehr Besucher gekommen. An den Anmeldezahlen habe das bisher jedoch nie etwas ausgemacht, die seien seit Jahren an der Schule mit der Möglichkeit zur Ganztagsbetreuung konstant. In den letzten zwei Jahren fing das Schuljahr jeweils dreizügig an, das gleiche erwartet die Schulleiterin auch in diesem Jahr. Am Standort Mozartstraße sind die Schüler bis zur siebten Klassenstufe, danach wechseln sie an den Standort in der Wackenstraße. Die Anmeldung ist übrigens nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse möglich. Um den Kindern den ersten Schultag zu erleichtern, wird es noch vor Schulbeginn einen Schnuppertag ganz ohne Eltern geben. Wird es nach den Sommerferien dann ernst, stehen auch die ersten beiden Schulwochen unter dem Motto der Eingewöhnung.