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Anwohner klagen über hohe Verkehrsdichte am Kreuzberg

Anwohner klagen über hohe Verkehrsdichte am Kreuzberg

Gestern Abend trafen sich Anwohner der Hochstraße sowie der Straßen Am Schönhof und An der Feigenklamm erneut, um das weitere Vorgehen in punkto Verkehrsberuhigung zu besprechen. Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen wurden vorgestellt, was bei den Anwesenden Erstaunen hervorrief.

So sei die Feststellung der Stadt, dass 85 Prozent der Fahrzeuge mit einer geringeren Geschwindigkeit als 40 km/h fuhren, nur bedingt richtig, da nach Aussagen mehrerer Anwohner die Geschwindigkeitstafeln auch ausparkende Fahrzeuge oder Radfahrer erfassten - jeweils mit zehn km/h, was die Durchschnittsgeschwindigkeit reduziere. Interessanter fanden die Anwohner die Angabe, dass 47 Prozent der Fahrzeuge, die von der Landstuhler Straße in Richtung Stadt fahren, in die Hochstraße einbiegen. Dabei wurde deutlich, dass es den Anwohnern nicht vordergründig um das zu schnelle Fahren geht, sondern um das hohe Verkehrsaufkommen. Die Mehrheit sieht auch in aufgezeichneten Parkbuchten oder Hindernissen, die den Verkehrsfluss bremsen, wie sie die Stadt vorgeschlagen hat, keine Lösung. Erstere werden überfahren, wenn kein Auto darauf parkt, zweitere führen zu Staus, Lärmbelästigung und Abgasen. Eine Mehrheit sprach sich für eine Sackgassen-Lösung aus. Fazit des Abends war, dass man über den gesamten Kreuzberg sprechen müsse - auch über die Straßen, die gesperrt sind, wie die Realschulstraße oder die Kreuzbergstraße. Mit der Hochschule und dem Wohn- und Gewerbegebiet am Kreuzberg habe das Verkehrsaufkommen in den letzten Jahren massiv zugenommen, ohne dass verkehrsregelnde Maßnahmen seitens der Stadt erfolgt seien. Freitag treffen sich Vertreter der Bürger mit Verantwortlichen der Stadt zum Gespräch.