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Fast schon Feiertage für die Gemeinde: Der Startschuss fällt am Freitag mit einem Schlachtfest

Fast schon Feiertage für die Gemeinde: Der Startschuss fällt am Freitag mit einem Schlachtfest

Auf der Sickingerhöhe, in Käshofen , halten nicht nur die Jungs und Mädels der Straußjugend die Tradition aufrecht: Es wird wieder Kerb gefeiert im Ort, fünf Tage lang, vom 23. bis 27. Oktober. Fast schon Feiertage für die Käshofer Gemeinde.

Freitags beginnt die Kerb mit dem Schlachtfest. Auch das hat schon Tradition, neu sind nur die Initiatoren: zum zweiten Mal muss die Feuerwehr des Ortes ran an den Grill und diesmal anfeuern statt löschen.

Los geht es um 18 Uhr.

Der Montag beginnt mit einem ordentlichen Frühschoppen. Und damit dieser nicht zu einer stillen Veranstaltung wird, sorgt die Firma Holunder für Stimmung. Die Band aus Homburg ist in der Region bereits bestens bekannt und reist schon seit Wochen auf ihrer "Konjunk-Tour" von Fest zu Fest. Diesmal werden sie auch Käshofen mit Schlager, Partymusik und Rock einheizen bis spät in die Nacht, frei nach dem Motto "Firma Holunder : morgens müde, abends munter". Dienstags haben die Initiatoren vom Förderverein Dorfgemeinschaftshaus zum ersten Mal in der Geschichte der Käshofer Kerb ein Heringsessen geplant.

Und da auch die schönste Feierzeit irgendwann zu Ende geht, begräbt man in Käshofen die Kerb noch anständig, dienstags um 22 Uhr. Auch eine Tradition, die es sonst nirgends in der Umgebung gibt. Natürlich nicht ohne launige Kerweredd, die schon fast wie ein Theaterstück daherkommt.

Käshofen hat sich wieder richtig etwas einfallen lassen, und darauf ist auch der Chef des Ganzen besonders stolz: Bürgermeister Klaus Martin Weber freut sich schon auf die tollen Tage im Dorf.

"Das alles wäre nicht möglich ohne die vielen Helfer", sagt er. Um die 100 Ehrenamtliche aus allen Vereinen und der Gemeinde sind im Einsatz, um ihre Kerb zu einer der beliebtesten in der Region zu machen. Auf all das ist das Dorf stolz, zu Recht, denn es zeigt sich vor allem an solchen Veranstaltungen, wie es um den Zusammenhalt im Dorf bestellt ist.