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Handball-Saarlandliga: TV Homburg schüttelt Verfolger Nordsaar ab

Handball-Saarlandliga : TV Homburg schüttelt Verfolger HSG DJK Nordsaar ab

Handball-Saarlandliga: Tabellenführer feiert 27:22-Sieg. TV Niederwürzbach muss sich nach großem Kampf dem Spitzenteam Merzig-Hilbringen beugen.

Mit dem 27:22-Heimsieg im Topspiel gegen den Tabellendritten HSG DJK Nordsaar hat der TV Homburg die Tabellenführung der Handball-Saarlandliga gefestigt. Der TV Niederwürzbach konnte gegen das Topteam des HSV Merzig nichts ausrichten. Der SV 64 Zweibrücken II verbuchte zwei Punkte gegen die Reserve der HG Saarlouis.

TV Homburg - HSG DJK Nordsaar 27:22 (16:10) ,,Besonders in der ersten Halbzeit haben wir bis zur 25. Minute alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärt TVH-Coach Mirko Schwarz. Bis zum 4:4 hielt die DJK Nordsaar ganz gut mit, dann zog der Spitzenreiter auch dank guter Paraden seines Torwarts Maximilian Loschky über 5:4 auf 9:5 und sogar auf 14:7 (23.) davon. „Wir hätten zur Halbzeit noch höher führen können. Leider ließen wir dann doch die eine oder andere Chance zu viel aus.“ Den Sechs-Tore-Vorsprung vom Seitenwechsel hielt der TVH bis zur 26. Minute (20:14). Dann leistete sich der Gastgeber in der Offensive einige Fehler, die dem Coach nicht gefielen. Einige freie Bälle wurden vergeben, zudem wurde zu schnell abgeschlossen. Neuzugang Patrick Bach erhielt eine umstrittene Zwei-Minuten-Strafe (38.). Verärgert kassierte er gleich darauf hin, weil er unbeherrscht reagierte, noch eine weitere Zeitstrafe. Darauf folgte ein kleiner Bruch im Spiel der Homburger. Die DJK Nordsaar kam näher heran. Nach einem 21:17 führte der TVH nach 50 Minuten nur noch mit 22:21. Schwarz reagierte, nahm eine Auszeit. Die wirkte. „Toll, dass meine Jungs wieder zurückkamen, um in den letzten Minuten doch noch einen verdienten Sieg nach Hause zu holen“, freute sich Schwarz, wenn das Spiel seiner Mannschaft zwischen der 25. und 50. Minute auch nicht das beste war. „Aber wir sollen uns erstmal freuen, dass wir dieses schwere Spiel verdient gewonnen haben.“ Durch diesen Heimsieg hat der TV Homburg der vor der Saison hoch gehandelten HSG DJK Nordsaar, die nun sechs Minuszähler mehr auf dem Konto hat als das Schwarz-Team, wohl die letzte Meisterschaftschance genommen.

HSV Merzig-Hilbringen - TV Niederwürzbach 29:21 (14:11) Am Ende musste sich der Außenseiter aus Niederwürzbach beim Titelanwärter HSV Merzig-Hilbringen doch klar geschlagen geben. Dabei hatte der Gast aus dem Bliestal um Trainer Christian Schöller dem Tabellenzweiten zumindest in der ersten Halbzeit das Leben schwer gemacht. Die Würzbacher hatten mit einer 2:0- und 6:3-Führung (12.) den besseren Start in die Begegnung in der Thiels-Park-Sporthalle. Doch stellten sich die Merziger immer besser ein und spielten nun auch konzentrierter im Angriff. Nach 23 Minuten hatte der Gastgeber mit einem 7:1-Lauf zum 10:7 die Partie in den erwarteten Rahmen gedreht.

Der TVN hielt aber weiter gut mit, verkürzte auf 9:10, lag aber dann beim 11:14 zur Pause mit drei Treffen in Rückstand. Beim Stand von 14:12 zu Beginn der zweiten Halbzeit zog Merzig auf 17:12 davon. Die Vorentscheidung. Merzig behielt den klaren Vorsprung bis zur Schlusssirene und durch den 29:21-Erfolg auch die Punkte. Der TV Niederwürzbach war zumindest von der Höhe der Niederlage unter Wert geschlagen.

SV 64 Zweibrücken II - HG Saarlouis II 30:20 (16:6) Die zweite Mannschaft des SV 64 ließ am frühen Sonntagabend in der Ignaz-Roth-Halle nie auch nur einen Zweifel am Sieg aufkommen. Hochkonzentriert zeigte sich das Team von Trainer Klaus-Peter Weinert vom Anpfiff weg. Nach acht Minuten führten die Zweibrücker bereits mit 5:0 und nach 14 Minuten hatten die Gastgeber beim 9:1 den Vorsprung bereits auf acht Tore ausgebaut. Auch dank einer starken Abwehrleistung. Zum Seitenwechsel stand es bereits 16:6 für den SV 64, die Partie war entschieden. Im zweiten Abschnitt wollte sich die HG Saarlouis II nicht noch weiter abschlagen lassen. Der zweite Durchgang endete 14:14. Am klaren Zweibrücker Sieg, den sich das Team bereits in den ersten 30 Minuten erarbeitet hatte, änderte das nichts mehr.

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