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Medwedew fordert Rücktritte nach Debakel

Medwedew fordert Rücktritte nach Debakel

Medwedew fordert Rücktritte nach DebakelMoskau. Kremlchef Dmitri Medwedew hat nach den schlechtesten Olympischen Winterspielen in der Geschichte Russlands den Rücktritt aller zuständigen Sportfunktionäre gefordert. "Wenn sie nicht von selbst gehen, helfen wir gerne nach", sagte der Präsident gestern nach Angaben der Agentur Interfax

Medwedew fordert Rücktritte nach DebakelMoskau. Kremlchef Dmitri Medwedew hat nach den schlechtesten Olympischen Winterspielen in der Geschichte Russlands den Rücktritt aller zuständigen Sportfunktionäre gefordert. "Wenn sie nicht von selbst gehen, helfen wir gerne nach", sagte der Präsident gestern nach Angaben der Agentur Interfax. Bei den Wettkämpfen in Vancouver hatte Russland nur Platz elf im Medaillenspiegel erreicht. Die Zahl von 15 Medaillen, darunter drei Mal Gold, entsprach etwa der Hälfte dessen, was sich die Russen vorgenommen hatten. dpaTV-Quoten: Tatort vor Olympia-Kehraus Hannover. Am Ende ging den Olympia-Fans vor dem Bildschirm ein wenig die Puste aus. Der ARD-Tatort "Tod auf dem Rhein" lockte am Sonntagabend 8,30 Millionen Zuschauer an und lag damit vor den beiden letzten Entscheidungen der Olympischen Winterspiele im ZDF. Der 50-Kilometer-Skilanglauf (5,46 Millionen) und das spannende Eishockey-Finale (4,04 Millionen) konnten im Vancouver-Ranking keinen Spitzenplatz erobern. Meistgesehener Wettbewerb blieb die Biathlon-Staffel der Damen mit durchschnittlich 10,01 Millionen Zuschauer. dpaKramer trennt sich von Trainer KemkersRichmond. Eisschnelllauf-Star Sven Kramer wird in der kommenden Saison nicht mehr von Trainer Gerard Kemkers betreut. Bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft im heimischen Heerenveen gibt der 42 Jahre alte Sportlehrer Ende März auf der Wechselgeraden Kramer zum letzten Mal die Rundenzeiten an. Der 5000-Meter-Olympiasieger hatte nach seiner durch Kemkers mitverursachten Disqualifikation im 10 000-Meter-Rennen noch versichert, dem Trainer treu zu bleiben. Kemkers hatte den haushohen Favoriten nach 6600 Metern in die falsche Kurve gewiesen und damit den Traum vom zweiten Olympiasieg zerstört. dpa