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Becker droht in Wimbledon direkt das Erstrunden-Aus

Becker droht in Wimbledon direkt das Erstrunden-Aus

Insgesamt 19 deutsche Tennisprofis starten in der kommenden Woche beim Rasenklassiker in Wimbledon. Für die erste Runde erwischte der Saarländer Benjamin Becker aber ein bitteres Los: Er trifft auf Mitfavorit Andy Murray.

Die deutschen Tennisprofis haben am Freitag bei der Auslosung für Wimbledon nur zum Teil Glück gehabt. Beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres trifft Tommy Haas in der ersten Runde auf den Russen Dmitri Tursunow. Gegen den Weltranglisten-65. hat der 35-Jährige vier von fünf Partien gewonnen. Kerber bekommt es hingegen mit der Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands zu tun. Beide bisherigen Duelle mit der Nummer 58 der Welt hat die Kielerin verloren. "Sie spielt sehr aggressives Tennis, was man nicht unbedingt in der ersten Runde eines Grand-Slam-Turniers braucht", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner über die Gegnerin ihrer Nummer eins. An ein mögliches Viertelfinale Kerbers gegen die Weltranglisten-Erste Serena Williams (USA) mochte zumindest die Fed-Cup-Chefin gar nicht denken.

Insgesamt sind acht deutsche Damen und elf deutsche Herren bei den am Montag beginnenden 93. All England Championships am Start. Die zuletzt wiedererstarkte Andrea Petkovic trifft nach ihrem Titelgewinn beim ITF-Turnier in Marseille und dem Finaleinzug in Nürnberg zunächst auf die Französin Pauline Parmentier. Vor einem Duell der Generationen steht Carina Witthöft aus Hamburg. Bei ihrem Grand-Slam-Debüt bekommt es die 18 Jahre alte Qualifikantin mit der Japanerin Kimiko Date-Krumm (42) zu tun.

Bei den Herren dürfte der Rasenklassiker für Florian Mayer und den Saarländer Benjamin Becker schon früh wieder beendet sein. Mayer dürfte gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic ebenso chancenlos sein wie Becker gegen Olympiasieger und US-Open-Champion Andy Murray. Allerdings hatte Becker dem Schotten zuletzt im Viertelfinale des ATP-Turniers im Londoner Queen's Club beim 4:6, 6:7 (3:7) das Leben schwer gemacht.