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Handball
Personalsorgen bei Nordsaar: Muss der Trainer selbst ran?

Marpingen . Vor dem Heimspiel an diesem Samstag, 20 Uhr, in der Marpinger Sporthalle gegen Spitzenreiter HWE Homburg gehen Handball-Saarlandligist HSG Nordsaar die Spieler aus. Neben dem Langzeitverletzten Jens Staub haben sich vor dem Rückrundenstart des Tabellen-Achten auch Rückraumspieler Björn Schwab (Achillessehnenprobleme) sowie Linkshänder Lukas Böing und Linksaußen Jan-Luca Schön (beide studien- und berufsbedingt) abgemeldet. Rückraum-Akteur Sebastian Stoll, der gegen Merzig/Hilbringen umgeknickt war, will nach dem Aufwärmen entscheiden, ob er ins Geschehen eingreifen kann. Von Frank Faber

Vor dem Heimspiel an diesem Samstag, 20 Uhr, in der Marpinger Sporthalle gegen Spitzenreiter HWE Homburg gehen Handball-Saarlandligist HSG Nordsaar die Spieler aus. Neben dem Langzeitverletzten Jens Staub haben sich vor dem Rückrundenstart des Tabellen-Achten auch Rückraumspieler Björn Schwab (Achillessehnenprobleme) sowie Linkshänder Lukas Böing und Linksaußen Jan-Luca Schön (beide studien- und berufsbedingt) abgemeldet. Rückraum-Akteur Sebastian Stoll, der gegen Merzig/Hilbringen umgeknickt war, will nach dem Aufwärmen entscheiden, ob er ins Geschehen eingreifen kann.


„Wir haben noch Glück, dass die zweite Mannschaft vor uns spielt, so dass wir genügend Spieler zusammenbekommen“, bleibt HSG-Trainer Marko Heidemann gelassen. Auch der 39-Jährige steht unmittelbar vor einer Rückkehr auf die Spielfläche. „Ich habe mir extra ein paar neue Handballschuhe gekauft“, scherzt der Übungsleiter.

Die Übungseinheiten unter der Woche haben ihm weniger Spaß bereitet. „Im Moment kommt alles zusammen. Am Dienstag waren nur drei einsatzfähige Spieler der Saarlandliga-Mannschaft im Training“, berichtet Heidemann. Von einer guten Vorbereitung auf die Begegnung mit dem Tabellenführer kann deshalb keine Rede sein. „In unserer Situation können wir nur gewinnen. Wir müssen einfach versuchen, das Beste rauszuholen“, so der Trainer.



Aber reicht das aus, um Homburg Paroli bieten zu können? Der Aufsteiger führt nach 13 Spielen mit 22:4 Punkten die Tabelle an, verlor allerdings am vergangenen Spieltag bei der HSG Saarbrücken überraschend klar mit 26:34. „Wir werden sicherlich gegen andere Mannschaften unsere Punkte holen müssen“, meint Heidemann. Nach hinten in der Tabelle wird die Luft für die HSG (12:14 Punkte) aber allmählich immer dünner. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass es für uns eng werden kann – und das wird nun bis zum Saisonende wohl auch so bleiben“, richtet sich Heidemann bereits auf den Abstiegskampf in der ausgeglichenen Spielklasse ein.