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Grünes Licht für neue Spielgemeinschaft

Marpingen. Die Mitglieder der Fußball-Landesligisten FC Hellas Marpingen und SV Urexweiler haben sich am Freitag vor einer Woche auf getrennten Mitgliederversammlungen für die Bildung einer Spielgemeinschaft ausgesprochen. Philipp Semmler

Schon länger hatten die Vorstände über die Form der Zusammenarbeit verhandelt (wir berichteten). Ab der kommenden Spielzeit werden die beiden Vereine nun unter dem Namen SG Marpingen-Urexweiler am Spielbetrieb teilnehmen.

"Wir sind froh, dass die Mitglieder für die Spielgemeinschaft gestimmt haben. Eine gewisse Unsicherheit war vor der Versammlung da. Ich kann ja nicht in die Köpfe unserer Mitglieder schauen", erklärte Urexweilers Vorsitzender Edwin Barrois nach der Sitzung erleichtert. Von 60 anwesenden Mitgliedern stimmten 49 für die Bildung der SG mit dem FC Hellas, nur vier votierten dagegen, zudem gab es sieben Enthaltungen.

Groß war auch das Interesse in Marpingen. Hier waren 113 Vereinsmitglieder anwesend, 67 stimmten für die Gründung der SG. "Dass so viele Leute da waren, zeigt mir, auch dass den Mitgliedern dieses Thema wichtig ist", sagte Hellas-Vorsitzender Hardy Recktenwald.

Nach der Zustimmung der Mitglieder wollen beide Vereine nun die Details der künftigen Zusammenarbeit festlegen. "Wir werden mit Spielern und Trainern sprechen und dann beispielsweise festlegen, ob wir drei oder vier Mannschaften melden", meinte Recktenwald.

Ein Thema in den Gesprächen wird auch der Spielort sein. "Geplant ist, zwischen Marpingen und Urexweiler zu wechseln und die Spielorte am Gegner auszurichten", verrät Barrois. "So würde es etwa Sinn machen, gegen Hirzweiler-Welschbach in Urexweiler zu spielen und gegen Theley in Marpingen."