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Fotografen-Treffen: Wiederholung des Fotografen-Treffs ist schon in Planung

Fotografen-Treffen : Wiederholung des Fotografen-Treffs ist schon in Planung

Es liegt sozusagen in der Natur der Sache, dass Naturfotografen meist alleine in Feld, Wald und Flur unterwegs sind, um die Objekte ihrer Begierden vor die Linsen ihrer Kameras zu bekommen. Ab und an gehen sie jedoch auch gemeinsam auf Safari. So wie der Homburger Daniel Spohn und die in Marpingen lebenden Christian Mütterthies und Nico Schütz im Mai dieses Jahres. Und dabei trafen sie auf andere Fotografen aus der Region, mit denen sie sich vor Ort unterhielten. Später – die gemeinsame Fototour war schon wieder Vergangenheit – hatte Christian Mütterthies eine Idee: „Was wäre, wenn wir einfach einen Grillabend in der Gemeinde Marpingen organisieren, zu dem jeder von uns seine befreundeten Fotografen einlädt, um einen ungezwungenen Abend zu verbringen an dem sich wiederum neue Bekanntschaften, Netzwerke und Projekte verknüpfen können?“ Der Name für die Aktion war nach etwas Brainstorming gefunden.

Daniel Spohn fiel nach Angaben der Fototreff-Organisatoren der Name „art4eath Syndikat“ ein. Und der Name treffe den Nagel auf den Kopf. Denn „jeder Natur- und Landschaftsfotograf kennt diese besonderen Momente in der Natur, und strebt immer wieder danach, auch nachts um 3 Uhr aufzustehen, sich anzuziehen und loszuziehen, um die fantastischsten Sonnenaufgänge und Lichtstimmungen in unserer Art der Kunst, der Fotografie, festzuhalten.“

Im Vorfeld der Veranstaltung im Marpinger Schützenhaus Mitte September reichte jeder Besucher seine fünf besten Fotos ein, die dann in ein 40-minütiges Video eingebaut wurden, das zu Beginn gezeigt wurde. So sollte jeder Fotograf ein Gefühl dafür bekommen, mit welchen Themen der Natur- und Landschaftsfotografie die anderen Kollegen sich so beschäftigen.

Nach der Begrüßung durch Christian Mütterthies bedankten sich die Organisatoren noch bei Stephanie Ser mit einer Flasche Maggi und einem Gutschein für die mit 450 Kilometern weiteste Anreise aus München nach Marpingen.
Nachdem das Mittagessen eingenommen und viele neue Kontakte geknüpft worden waren, ging es langsam Richtung Sonnenuntergang.

Der gab schließlich den Startschuss für Harald Kröher, Initiator der Pirmasenser Fototage, und seine Multivisionsshow „Sounds of Silence“, in der der Fotograf die Schönheit des Pfälzer Waldes in all ihrer Facetten offenbarte. Wie dieses Stück Natur aus der Luft aussieht, zeigte anschließend Carsten Sommer in einer fünfminütigen Show, untermalt mit einer nur hierfür komponierten Musik.
Den dritten Teil der abendlichen Bildershow steuerte Volker Nagel, seines Zeichens Fotograf der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT), mit seiner Show „Die bretonische Küste – der wilde Nordweseten Frankreichs“ bei. Das Highlight und der offizielle Abschluss des Abends kam von Daniel Spohn, der die Fotografen-Kollegen mit seiner Multivisionsshow auf eine Reise nach Australien nahm. Bereits am Abend war dann klar, dass es nächstes Jahr und auch im Jahr darauf ein „art4earth“-Fotografentreffen geben soll.