Fußball: Leitersweiler bald im grünen Bereich

Fußball : Leitersweiler bald im grünen Bereich

Das wird eine harte Nuss für die Fußballer des SV Leitersweiler! An diesem Samstag um 15.30 Uhr erwartet der SVL in der Kreisliga A Blies Spitzenreiter FSG Ottweiler-Steinbach II. Die FSG steht mit 51 Punkten vor dem STV Urweiler auf Rang eins. Erst ein Mal musste der Ligaprimus bislang Punkte abgeben – ausgerechnet im Hinspiel gegen Leitersweiler, das der SV auf dem Rasen in Ottweiler mit 5:3 gewann.

Das Rückspiel in Leitersweiler wird auf brauner Erde ausgetragen. Denn als einer von nur noch wenigen Vereinen im Landkreis verfügt der SV lediglich über einen Hartplatz. Das soll sich aber in naher Zukunft ändern. „Wir sind gerade in die Planungen eingestiegen, um den Hart- in einen Naturrasenplatz umzuwandeln. Wir hoffen, das Projekt in den nächsten beiden Jahren realisieren zu können“, erklärt Michael Madel. Der 25-Jährige ist nicht nur Kapitän des SV, sondern auch im Planungs-Team des Vorstandes für das Projekt.

Nachdem Leitersweiler vor vier Jahren erstmals wieder nach Jahren der Pause eine Aktiven-Mannschaft gemeldet hatte, ging es beim SV voran. Mittlerweile hat der Club zwei Teams und 40 Spieler. In dieser Runde geht sogar erstmals eine Frauenmannschaft an den Start. „Es wäre enorm wichtig, jetzt einen Rasen zu bekommen. Nur so wären wir auch für die Zukunft gut aufgestellt“, weiß Madel. Dabei soll der Rasen auf dem Tennenplatz angesät werden. Das ist günstiger, als einen komplett neuen Rasenplatz zu bauen.

Sportlich läuft es beim SV Leitersweiler übrigens nicht ganz wie gewünscht. Eigentlich wollte der Club oben mitspielen, doch derzeit hat das Team von Spielertrainer Florian Rein als Sechster schon 15 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Ottweiler-Steinbach II. „Wir sind hinter den Erwartungen“, gibt Madel zu. „Das liegt daran, dass wir den Ausfall von Leistungsträgern nicht kompensieren konnten.“ Unter anderem fehlten der Kapitän selbst, Torjäger Steven Brenner, Abwehrchef Steffen Zeyer und Torwart Jens Witkowski wegen Verletzungen lange.

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