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Auf die Fastenzeit eingestimmt

Auf die Fastenzeit eingestimmt

Sötern. "Fastenzeit ist Zeit zum Fasten und zum Innehalten. Eine Zeit, in der man das Gewohnte loslassen soll für Neues. Eine Zeit, um die Seele aus dem Schlummer zu holen." Mit diesen Gedanken stimmte Pastor Stefan End am Sonntag die 100 Besucher in der Söterner Pfarrkirche Rosenkranzkönigin auf das geistliche Konzert ein

Sötern. "Fastenzeit ist Zeit zum Fasten und zum Innehalten. Eine Zeit, in der man das Gewohnte loslassen soll für Neues. Eine Zeit, um die Seele aus dem Schlummer zu holen." Mit diesen Gedanken stimmte Pastor Stefan End am Sonntag die 100 Besucher in der Söterner Pfarrkirche Rosenkranzkönigin auf das geistliche Konzert ein. Während den 14 Darbietungen hatten die Gläubigen viel Gelegenheit, den Worten des Geistlichen zu folgen. Getragen, ernst und ruhig dahinfließend eröffnete die Pavane von Jean-Francois Michel die Reihe der sorgfältig ausgewählten Stücke, gespielt vom Söterner Musikverein Harmonie. Ursprünglich war die Pavane ein Schreittanz im Viervierteltakt und ist heute der Eröffnungssatz für eine Suite. Froh und bewegt erklang vom Bosener Kirchenchor unter der Leitung von Hans-Günther Fischer "Die Himmel erzählen," tröstlich das "Du wirst uns immer lieben." Die allumfassende Liebe Gottes kam auch in den beiden wohlklingenden A-capella-Sätzen "Herr, unser Gott" und "O Gottes Lamm" zum Ausdruck.Das Choralthema "O Haupt voll Blut und Wunden" aus dem ersten Satz der Orgelsonate c-Moll hatte der Komponist Jan Albert van Eyken kunstvoll in sein Werk eingewoben und regte die Besucher zum Meditieren des Leidens Jesu an. Gespielt wurde das Stück von Hans-Günther Fischer und seiner zehnjährigen Tochter Rebecca auf der Orgel. Lieder voller ZuversichtIn zwei Blöcken sang sich der Kinder-, Jugend- und Frauenchor St. Martin aus Neunkirchen/Nahe in die Herzen der Zuhörer. Der erste Block bestand aus drei Liedern. Das "Kleine Senfkorn Hoffnung" trug schnell musikalische Früchte, die dazu anregten, im "Im Namen des Herrn die nötigen Schritte zu tun", damit sich "Himmel und Erde" begegnen und ein Neubeginn im Leben gewagt werden kann. Voller Leben und Zuversicht waren die beiden geistlichen Songs "Herr, dein Erbarmen ist groß" und "My journey to the sky". Mit dem Orgelstück "Durch Adams Fall ist ganz verderbt" von Johann Pachelbel (1653 - 1706) mit Hans-Günther Fischer an der Orgel und einem Arioso (das ist ein arienartiges Stück, welches an keine feste musikalische Form gebunden ist) von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) klang das geistliche Konzert zum Beginn der Fastenzeit aus. Vorgetragen wurde es vom Musikverein Harmonie unter der Leitung von Fabian Gilles. Die eingegangenen Spenden - der Eintritt zu dem Konzert war frei -werden für die anstehende Renovierung des Gotteshauses verwendet.