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Roland Helm und Band spielen Lieder von Leonhard Cohen

Wadgassen. Roland Helm und Band präsentieren die Lieder des berühmten kanadischen Poeten Leonhard Cohen am Samstag, 7. Januar, im Abteihof Wadgassen . red

Cohen trug seine Lieder oftmals mit überraschenden harmonischen Wendungen vor. Dabei intonierte er die Stimme eines alten Bluessängers, dem die hohen Töne fehlten. Er sang von Vögeln, die auf Hochspannungen sitzen, und beschrieb "Suzanne" als Frau in Lumpen und Federn. Seine tiefe Stimme erreichte eine große Anhängerschaft. Der "schwarze Romantiker", der auch Marihuana konsumierte, wies einen kanadischen Literaturpreis zurück. Hier sind durchaus Vergleiche mit Bob Dylan angezeigt, der bis heute seinem eigenen Stil treu geblieben ist. Daran ändert auch der musikalische Stilwechsel in den 70er-Jahren, der mit "Slow Train Coming" eingeläutet wurde, nichts. Beide Sänger, Dylan und Cohen, verfügen über einen reichen Fundus an Gattungen und Einflüsse.



Dabei liebte auch Cohen die rebellische Geste. 1973 erklärte er seinen Abschied aus der Rock-Szene. Er wolle nicht mehr singen. Ein Jahr später kehrte er jedoch mit neuen Liedern zurück. Geschickte Arrangements ließen die Monotonie der vormals veröffentlichten Cohen-Melodien vergessen, wobei die Texte ohnehin das alte Format hatten.

Karten zum Preis von 13 Euro gibt es beim Kulturamt Wadgassen , Telefon (0 68 34) 94 41 45.