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Hospiz ist Thema in Kino und Dialog

Hospiz ist Thema in Kino und Dialog

Um den offenen Dialog über das sensible Thema Sterben geht es bei den Bouser Hospizwochen. An vier aufeinanderfolgenden Dienstagen bietet der Förderverein des St.-Barbara-Hospizes hierzu Filmvorführungen und Diskussionsrunden an.

Der Förderverein St.-Barbara-Hospiz Bous lädt zu den Bouser Hospizwochen ein. Unter dem Motto "Hospiz im Kino und Hospiz im Dialog" bietet der Verein ab Dienstag, 13. Oktober, Filme und Diskussionsrunden. An vier Dienstagen geht es jeweils ab 19 Uhr um die Themen Erwachsenen-Hospiz und Sterben. "Wir möchten damit die breite Öffentlichkeit anregen, sich gedanklich auf das Thema Hospiz und Sterben einzulassen", erklärt Prälat Peter Prassel, Vorsitzender des Fördervereins, das Ziel der Veranstaltungsreihe.

Zum Start zeigt das Thalia-Kino in Bous am Dienstag, 13. Oktober, den Film "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Es geht um Hazel und Augustus, die sich in einer Krebs-Selbsthilfegruppe kennen und lieben lernen. Gemeinsam fahren sie von Indiana, USA, nach Amsterdam. Dort wollen sie den Autor von Hazels Lieblingsbuch treffen, das den Tod seiner achtjährigen Tochter an Krebs behandelt.

Unter dem Motto "Hospiz im Dialog" findet am Dienstag, 20. Oktober, eine Informationsveranstaltung statt. Diese richtet sich an alle Hauptamtlichen der Pastoralteams in den Dekanaten Saarlouis, Merzig, Dillingen und Wadgassen.

Mit einer Diskussionsrunde für jedermann zum Thema "Wo willst du denn einmal sterben?" geht es weiter am Dienstag, 27. Oktober. Experten diverser Fachrichtungen und Einrichtungen der hiesigen Hospizlandschaft stehen dann den Gästen Rede und Antwort. Unter anderem dabei sind Klaus Aurnhammer, Karin Jacobs, Dr. Bernd Steffens und Judith Köhler.

Den Abschluss macht am Dienstag, 3. November, der Film "Hin und weg" im Thalia-Kino Bous . Es geht um eine Gruppe von Freunden, die eine gemeinsame Radtour nach Belgien unternehmen. Erst im Verlauf erfahren die anderen, warum Hannes dieses Ziel ausgewählt hat: Er leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit und will diese Reise zu seiner letzten machen.

Zum Thema:

HintergrundIm St.-Barbara-Hospiz Bous werden Schwerstkranke und Sterbende begleitet. Die Betreuung ist für Gäste und Angehörige kostenlos, jedoch übernehmen die Kranken- und Pflegekassen die Kosten nicht vollständig. Deshalb sind Einrichtungen auf Spenden angewiesen. bschfoerderverein-sankt-barbara-hospiz-bous.de