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Bouser Wehr bekommt neue Spinde

Bouser Wehr bekommt neue Spinde

"Die Spinde sind so alt wie das Feuerwehrgerätehaus", sagte Rainer Wolf, Wehrführer der Bouser Feuerwehr, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauwesen. Und das sei mittlerweile rund 40 Jahre alt.

Noch aus Holz seien die Spinde für die Kleidung der Feuerwehrleute und zum Teil marode. "Eine Spind reihe hält nur noch, weil die Wand dahinter aus Ziegelstein ist."

In den alten Spinden könnten Privat- und Schutzkleidung nicht voneinander getrennt werden. Dadurch komme es unter anderen zur Verschmutzung privater Kleidung. Es gehe aber nicht nur um Sauberkeit, sagte Wolf.

Beispielsweise müsse nach Einsätzen die von der Gemeinde teuer angeschaffte Kleidung austrocknen. Und in schlimmeren Fällen komme es zur Verunreinigung privater Kleidung mit gesundheitlich bedenklichen Stoffen an der Einsatzkleidung.

Über die Anschaffung von 45 verzinkten Spinden entschied der Ausschuss einstimmig. Die Kosten dafür belaufen sich auf 8425,20 Euro. Dies sei das Günstigste von insgesamt vier Angeboten, sagte Wolf. Vielleicht gebe es sogar noch einen Messe-Rabatt. Vormals überlegt war die Anschaffung in mehreren Phasen über zwei Jahre hinweg. Doch die komplette Beschaffung sämtlicher 45 Spinde komme günstiger. Deshalb schießt die Bouser Feuerwehr einen Teil der Kosten aus ihrer Kameradschaftskasse vor. Außerdem übernimmt sie den Einbau. Das spare nochmals etwa 500 Euro, sagte Wehrführer Rainer Wolf.