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Kein guter Tag für Einbrecher: Wohnungen waren nicht bewohnt

Heusweiler/Riegelsberg. Die Polizeiinspektion Köllertal hat am Montag drei Wohnungeinbrüche aufgenommen. Peter Wagner

In allen Fällen war allenfalls Sachschaden zu beklagen, für die Täter war nichts zu holen - ein Täter war dabei offenbar so "intelligent", zwei Mal in je eine unbewohnte Wohnung einzubrechen: Gegen 20.30 Uhr wurde ein Einbrecher in einem leerstehenden Haus in der Saarbrücker Straße in Heusweiler gesehen. Der Mann - eine genauere Beschreibung war nicht möglich - war über den Balkon gestiegen und hatte ein Fenster aufgehebelt. "Da sich in dem nicht bewohnten Haus kaum Möbel befinden, flüchtete der unbekannte Täter ohne Beute", heißt es im Polizeibericht.

Etwa eine Stunde später wurden Hausbewohner in der Fabrikstraße in Heusweiler durch zwei Geräusche, die Rede ist von einem "Krachen", auf einen ungebetenen Gast aufmerksam. Der Täter hebelte die Hauseingangs- und die Wohnungstür im Erdgeschoss auf und durchwühlte Schubladen und Schränke . Diese Wohnung im Partere steht jedoch seit zwei Jahren leer und wird derzeit renoviert. Auch hier machte der Täter keine Beute. Beide Tatorte liegen in unmittelbarer Nähe voneinander, daher schließt die Polizei nicht aus, dass es sich um ein und denselben Täter handelte. Es entstand geringer Sachschaden.

Eingebrochen wurde auch in den Keller eines Anwesens in der Walpershofer Straße in Riegelsberg ein. Hier ist die Tatzeit nicht genau zu bestimmen, sie liegt zwischen 17.30 und 23.30 Uhr. Wie die Ermittler berichteten, waren ein Kellerfenster und eine Tür im Keller aufgehebelt worden. Alle Schränke im Keller wurden durchsucht. Auch hier machte der Einbrecher keine Beute. Während der Einbrecher im Keller am Werk war, befand sich im oberen Geschoss ein Hausbewohner, der allerdings nichts von dem Einbruch bemerkte.