Damit Heimwerker richtig liegen

Es soll Heimwerker gegeben haben, die das Dämmmaterial falsch herum an ihr Dach angebracht haben. Damit so etwas gar nicht erst passiert, ist nicht Umständliches nötig: Die Verbraucherzentrale fragen reicht. Experten geben gerne Auskunft.

Im Frühling werden viele Renovierungsarbeiten am Haus geplant. Denn Kälte, Nässe und Sturm haben in den Wintermonaten manchen Häusern zugesetzt. Da werden zum Beispiel die Fenster gestrichen. Oder es werden auch größere Maßnahmen wie eine nachträgliche Wärmedämmung in Angriff genommen. Viele legen dabei selbst Hand an, um ihr Haus in Stand zu halten.

Eine nachträgliche Wärmedämmung ist nach Angaben von Energieberatern eine sinnvolle Maßnahme; sie bringt nicht nur eine Heizkosteneinsparung, sondern entlastet auch die Umwelt. Das "Selbermachen" birgt allerdings auch viele Risiken und mögliche Fehlerquellen, die ein Laie nicht immer gleich überschaut, sagt Werner Ehl, Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Es haben beispielsweise schon Heimwerker bei der Dachdämmung die Aluminiumbeschichtung des Dämmmaterials fälschlicherweise nach außen gelegt - und dies in sorgfältiger und gewissenhafter Arbeit. Solche Pannen lassen sich vermeiden, wenn man sich vorher gründlich über den fachgerechten Umgang mit Bau- und Dämmmaterialien informiert.

Auch den Keller sollte man sich kritisch anschauen. Sind alle Warmwasserleitungen ordentlich gedämmt? Muss nicht mehr geheizt werden, daran denken, die Heizung auf Sommerbetrieb umzustellen. Besitzer einer Kollektoranlage sollten nach der Heizperiode die Warmwasserbereitung komplett auf Solarenergie umstellen und die Heizung ausschalten. Eine kleine Maßnahme mit großem Energiespar-Effekt.

Bei allen Fragen zur Energieeinsparung hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es online auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de . Die Energieberatung der Verbraucherzentrale im Saarland wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin. Termine zu einer persönlichen Beratung können unter Telefonnummer (0800) 8 09 80 24 00 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten der Saar-Verbraucherzentrale vereinbart werden (siehe unser Infokasten: Auf einen Blick).

vz-saar.de

Zum Thema:

Auf einen BlickAnmeldung zur persönlichen Energieberatung sind möglich in Homburg, Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 438. Telefon (0 68 41) 1 04 84 34 oder Telefonnummer (0681) 5 00 89 15. In Kirkel gibt es Beratung im Rathaus, Hauptstraße 12. Telefon (0 68 41) 80 98 22. bea