Keine Bedenken wegen Rotmilan und Wildkatze

Keine Bedenken wegen Rotmilan und Wildkatze

(mbe) Die Vorarbeiten für den Windpark am Höcherberg mit fünf Anlagen laufen (die SZ berichtete). Das hatte neben der ortsansässigen Bürgerinitiative gegen Windkraft auch Naturschutzbeauftragte der angrenzenden Kommunen auf den Plan gerufen.

In einer gemeinsamen Erklärung hatten sie sich besorgt geäußert. Sie fürchteten insbesondere um den natürlichen Lebensraum streng geschützter Vogelarten wie des Rotmilan. Denn der nutze das Gebiet stark. In dieser Sache melden sich auch die Naturschützer des BUND zu Wort. Sie wollen den Widerstand der Naturschutzbeauftragten nicht unterstützen. In ihrem Brief an den Beauftragten für Lautenbach heißt es: "Unserer Auffassung nach sind Ihre in der Mail an uns vorgebrachten Argumente gegen den Windpark Ottweiler-Bexbach nicht überzeugend." Die naturschutzfachlichen Gutachten im Rahmen des Genehmigungsverfahrens hätten schlüssig dargelegt, "dass ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für den Rotmilan nicht zu erwarten ist".

Der BUND geht auch auf die Wildkatze ein, die am Höcherberg anzutreffen ist. In dem Brief heißt es: "Auch die in der Genehmigung festgesetzten Maßnahmen zum Schutz der Wildkatze (Schaffung Wildkatzenburgen, Beschränkungen Bauablauf) werden von uns als ausreichend erachtet."

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