Ein Herz für Wegekreuze und Bildstöcke

Ein Herz für Wegekreuze und Bildstöcke

Die CDU Bubach-Calmesweiler/Macherbach will unter der technischen Leitung von Helmut Zangerle die Wegekreuze und Bildstöcke im Ort in guten Zustand bringen. Wo nötig, werden die steinernen Zeitzeugen restauriert.

Helmut Zangerle, Mitglied des Ortsverbandes Bubach-Calmesweiler /Macherbach der Christdemokraten, restaurierte vor Kurzem den Farbanstrich des Wegekreuzes an der Kreuzung B10/B269 in Neububach. Die Restaurierungsarbeit stand im Zusammenhang mit der Aktion des Ortsverbandes, den baulichen Zustand der Wegekreuze und Bildstöcke - sofern diese nicht Privatleuten gehören - zu überprüfen und bei Bedarf die Kreuze auch zu restaurieren. Die technische Leitung der Aktion obliegt Zangerle, informiert die CDU in einer Pressemitteilung.

Anlass für diese Aktion war die mutwillige Zerstörung des Wegekreuzes an der Bubacher Flurmarke Scheibenkreuz vor ein paar Wochen. Nach der Reparatur des Kreuzes durch CDU-Mitglieder regte Ortsvorsteher Werner Michel (CDU ) an, die übrigen Wegekreuze auf dem Bann der Orte Bubach-Calmesweiler und Macherbach auf Schäden hin zu begutachten.

Die meisten Wegekreuze und Bildstöcke auf dem Gebiet der beiden Orte stammen aus vergangenen Jahrhunderten. Sie dienten als Wege- oder Flurmarken. Sie sind Zeugnisse des Glaubens. Sie erinnern oft an schwere Unfälle oder Verbrechen. 1905 stellte man das Wegekreuz in Neububach zur Erinnerung an einen Unfall auf. Eine Pferdekutsche war dort damals umgestürzt und der Kutscher hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten.

"Wind und Wetter setzen den alten Kreuzen über die Jahre hinweg natürlich zu, die schwersten Schäden gründen sich meist auf mutwillige Aktionen. Es gibt leider Personen, denen anscheinend Achtung und Respekt vor solchen Symbolen fehlen!", erklärte Helmut Zangerle abschließend zu der Aktion.

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