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FC Reimsbach: Trainer Hölzer gehen die Spieler aus

FC Reimsbach: Trainer Hölzer gehen die Spieler aus

Reimsbach. Fußball-Verbandsligist FC Reimsbach unterlag am Ostersamstag dem Tabellensiebten FV Eppelborn klar mit 0:3 und ließ vor allem im zweiten Abschnitt jede Durchschlagskraft vermissen. Bei nahezu sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein sah Udo Hölzers personelle Situation allerdings düster aus. Sowohl zweite als auch erste Mannschaft leiden derzeit unter einer Verletzungsmisere

Reimsbach. Fußball-Verbandsligist FC Reimsbach unterlag am Ostersamstag dem Tabellensiebten FV Eppelborn klar mit 0:3 und ließ vor allem im zweiten Abschnitt jede Durchschlagskraft vermissen. Bei nahezu sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein sah Udo Hölzers personelle Situation allerdings düster aus. Sowohl zweite als auch erste Mannschaft leiden derzeit unter einer Verletzungsmisere. Gerade mal 14 einsatzfähige Spieler fuhren mit nach Eppelborn. So musste Hölzer unter anderem auf die Stammkräfte Andi Meiers, Markus Müller und Steven Weller verzichten. Auch die Nachrücker Paul Baal und Frank Burbach mussten vor Beginn des Spiels passen, so dass Marco Huneker, ebenfalls zuvor länger verletzt, ohne Trainingseinheit von Beginn an einsprang.Trotz dieser Umstände begann der FCR mutig und offensiv, bekam aber nach gerade mal zwölf Minuten ein verfrühtes Osterei ins eigene Netz gelegt: Heiko Brill sah, dass FCR-Torhüter Heiko Witt zu weit vor seinem Kastenstand und zog aus 34 Metern ab. Sein sehenswertes Schuss schlug unterhalb der Latte im Tor ein und brachte den Gastgebern die frühe Führung. Reimsbach jedoch hätte durchaus den Ausgleich erzielen können: Michael Schmitt scheiterte nach einer halben Stunde per Drehschuss am Pfosten, während Marco Buchheit nach einem schönen Kopfstoß aus sieben Metern an FVE-Torwart Simon Ferner scheiterte.Nach dem Wechsel musste Timo Mertinitz raus, er erlitt nach einem Zusammenprall eine Rückenprellung. Reimsbach versuchte nun, offensiver zu agieren, vernachlässigte aber zu oft die Absicherung des eigenen Tores. "Wir wollten nach der Pause etwas zu viel und haben uns defensiv viel zu einfach ausspielen lassen", so Angreifer Marco Buchheit. Nach Querpass von Christian Dorobek schloss Pascal Weber einen solchen Gegenstoß zum 2:0 ab (58.). Reimsbach erarbeitete sich danach zwar ein optisches Übergewicht, aber keine klaren Torchancen mehr und musste nach 75 Minuten noch das 0:3 durch Christian Dorobek hinnehmen. ric