| 21:17 Uhr

Graffiti
Wie kann man sich vor Sprayern schützen?

Die Bahnunterführung in der Oststraße in St. Ingbert wurde in der vergangenen Woche mit Graffiti verunziert.
Die Bahnunterführung in der Oststraße in St. Ingbert wurde in der vergangenen Woche mit Graffiti verunziert. FOTO: Dominik Schmoll / Domink Schmoll
St. Ingbert. Die Stadtratsfraktion „Wir für St. Ingbert“ fordert vorbeugende Maßnahmen gegen Graffiti. red

Nachdem Unbekannte die erst in der vergangenen Woche sanierte Eisenbahnunterführung in der Oststraße besprüht haben, ist dies für die Bürgerfraktion „Wir für St. Ingbert“ Anlass, sich mit dieser Form des Vandalismus im öffentlichen Raum zu befassen. Fraktionsvorsitzender Dominik Schmoll: „Wenn im wahrsten Sinne des Wortes nur Stunden nach Fertigstellung der Baumaßnahmen die Wände bereits wieder verunreinigt sind, muss hier etwas geschehen.“


Man könne am Einfallstor für Bewohner und Besucher St. Ingberts in die Innenstadt diesen Zustand auf keinem Fall belassen, andererseits würde wohl jegliches erneute Überstreichen ein dauerhaftes „Katz-und-Maus-Spiel“ zur Folge haben, wie es bereits in der Fußgängerunterführung am Interessenloch der Fall ist. „Wir für St. Ingbert“ fordert daher vorbeugende Maßnahmen gegen Graffiti an dieser Stelle.

Ähnlich wie an der Bahnunterführung in der Pfarrgasse könnte eine Einzäunung der Innenwand helfen. Als weitere, aber aufwendigere Möglichkeit, so Schmoll, wäre das Anbringen abwischbaren Glaswänden, wie sie in der Gleisunterführung im St. Ingberter Bahnhof genutzt werden. Schmoll: „Wir fordern die Stadtverwaltung auf, in Abstimmung mit der Bahn Lösungsvorschläge in die Wege zu leiten, damit hier nicht auf Dauer ein Schandfleck in unsere Stadt einzieht.“ Langfristig müsste zudem über weitere Maßnahmen gegen Graffiti an öffentlichen Orten nachgedacht werden, wozu besonders der Straßentunnel in der Wollbachstraße gehöre, aber auch viele andere Stellen.