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Leser-Reporter
Irritationen im Schilderwald

„Sichtschutzwand“ im Kreisel Hochstraße in Bexbach.
„Sichtschutzwand“ im Kreisel Hochstraße in Bexbach. FOTO: Leserreporter Paul-Werner Zell
Bexbach. Leser-Reporter Paul-Werner Zell aus Bexbach ärgert sich über unübersichtliche Beschilderungen am Kreisverkehr. Von Jennifer Klein

Nur noch den Kopf schütteln kann unser Leser-Reporter Paul-Werner Zell ob der Verkehrssituation am Kreisel Hochstraße in Bexbach: Zum einen wundert er sich über die „Sichtschutzwand“, die da eingerichtet wurde: „Kommt man aus Richtung Oberbexbach auf der Hochstraße an den Kreisverkehr (Kleinottweilerstraße), stellt man fest, dass die Sicht auf den Kreisverkehr eingeschränkt ist durch eine Schilderwand, die circa 1,20 Meter breit und drei Meter hoch ist.“



Autos müssten stark abbremsen, um die Straße einsehen zu können, „das freut alle, die hier morgens im Stau stehen, weil der Verkehrsfluss gehemmt ist“.

Ein weiterer Stein des Anstoßes für ihn: „Schilda am Kreisverkehr“, meint er ironisch: „Bedingt durch die Bauarbeiten in der Stadt Bexbach gibt es eine Umleitung nach Neunkirchen über Oberbexbach, die vor dem Kreisverkehr angekündigt wird. Fährt man in den Kreisverkehr, stellt man fest, dass ein Schild Richtung Innenstadt aber weiter den alten Weg anzeigt. Verwirrend für Fremde, die sich plötzlich zwischen zwei Anzeigen entscheiden müssen“, findet Leser-Reporter Paul-Werner Zell.

Bei der Bexbacher Stadtverwaltung schätzt man die Lage etwas anders ein. Joachim Gros vom Fachbereich für Sicherheit und Ordnung hat sich die Situation angesehen. „Die Fahrzeuge, die in den Kreisel einfahren wollen, haben kurz davor ein VZ 205 (Vorfahrt gewähren); diese Fahrzeuge sind gehalten ihre Geschwindigkeit derart zu verringern, dass sie schadlos in den Kreisverkehr einfahren können. Auf einem Bild ist sehr schön erkennbar, dass der Fahrer anhält und ausdrücklich in den Kreisel Einblick nimmt.“

Auch die laut Paul-Werner Zell verwirrende Beschilderung für Auswärtige kann Gros nicht nachvollziehen: „Die Innenstadt (Bahnhofstraße) muss in diesem Abschnitt der Baumaßnahme erreichbar sein. Daher wäre es nicht zweckdienlich, die Kleinottweiler Straße ab „Lidl-Kreisel“ vollends für den Verkehr zu sperren, da dann auch die Möglichkeit, Niederbexbach über die Johannes-Bossung-Straße zu erreichen, nicht mehr gegeben wäre.“

Vielmehr diene diese Beschilderung dazu, die Hauptverkehrsmengen über die Hochstraße – Obere Hochstraße – Martin-Luther-Straße abzuleiten, erklärt Joachim Gros weiter.

Die Baustellenbeschilderung wird über das Planungsbüro (Ingenieurgruppe Kohns) für die Umbaumaßnahme der Rathausstraße nach nach Rücksprache mit der Stadt aufgestellt. Die wegweisende Beschilderung wird über den Landesbetrieb für Straßenbau LfS veranlasst.

Zudem fragt Leserreporter Zell sich, warum die Einmündung der Niederbexbacher Straße in den Kreisel nicht als zweispurige Einbahnstraße gebaut werden darf.

„Nach Abschluss der Baumaßnahme (Umbau Rathausstraße) wird die Zufahrt der Niederbexbacher Straße zur Rathausstraße als Einbahnstraße zweispurig befahrbar sein. Gleichzeitig nach links Richtung Bexbach-Mitte beziehungsweise nach rechts Richtung „Lidl-Kreisel“. In der Rathausstraße, unmittelbar nach der Zufahrt aus der Niederbexbacher Straße, befindet sich ein FGÜ (Fußgängerüberweg). Da der Verkehr, der aus der Niederbexbacher Straße nach links in die Rathausstraße in der Vergangenheit den Zebrastreifen erst relativ spät sehen konnte, wurde kurz vor der Zufahrt in die Rathausstraße eine Fläche als Sperrfläche gekennzeichnet. Somit ist die Rathausstraße von der Niederbexbacher Straße her kommend nicht zweispurig befahrbar“, erklärt Joachim Gros abschließend.

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Hier wird eine Umleitung zur City angezeigt ...
Hier wird eine Umleitung zur City angezeigt ... FOTO: Leser-Reporter Paul Werner Zell
... hier ist der Weg zur Innenstadt beschildert.
... hier ist der Weg zur Innenstadt beschildert. FOTO: Leserreporter Paul-Werner Zell