Glaubensgespräch befasst sich mit Tod und Auferstehung

Glaubensgespräch befasst sich mit Tod und Auferstehung

Um Tod, Auferstehung und die letzten Dinge geht es im letzten Glaubensgespräch in Mettlach in diesem Jahr am heutigen Mittwoch, 19 Uhr, in der Alten Abtei. Professor Walter Andreas Euler, Fundamentaltheologe an der Theologischen Fakultät in Trier, wird in seinem Vortrag die Grundpositionen des katholischen Glaubens zu diesen Punkten erläutern.

Dabei richtet er auch den Blick auf andere Kulturen. Unser Umgang mit dem Tod und den Toten hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt.

Das wirft Fragen auf wie: Hat sich auch unser Glaube gewandelt? In welcher Beziehung zum Glauben stehen die neuen Formen des Umgangs mit den Toten wie Verbrennung, Verstreuung, anonyme Bestattung? Welchen Wert haben die alten Formen wie Totengebet, Messe, Beerdigung? Was geschieht vom Glauben her mit Seele und Leib im Tod beziehungsweise nach dem Tod? Gibt es daraus Konsequenzen für unser christliches Handeln?

Im christlichen Glauben spielt die Frage des Weiterlebens nach dem Tod eine zentrale Rolle. "Dabei geht es nicht um Wunschphantasien, sondern um die Erfahrung, dass Gott die Menschen zur Gemeinschaft mit ihm berufen hat und diese Anteil an der Auferstehung Christi erlangen können, der als erster den Tod überwunden hat", sagt Euler. Sein Vortrag skizziere die Thematik mit Blick auf die Heilige Schrift, einige wichtige Einsichten aus der Kirchengeschichte und das gegenwärtige Verständnis innerhalb der katholischen Theologie.

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