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Jeder soll Zugang zu Bildung haben

Jeder soll Zugang zu Bildung haben

Nach Alt-Saarbrücken, Völklingen und Malstatt gibt es nun auch in Heusweiler eine Bildungskonferenz. Kooperationspartner sind Verwaltung, Gemeinderat, Kindergärten, Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und Hilfsorganisationen.

Die Gemeinde Heusweiler lädt mit der Stabsstelle Bildungsmanagement beim Regionalverband Saarbrücken zur ersten Bildungskonferenz im Heusweiler Rathaus ein. Termin: Donnerstag, 21. November, von 14 bis 17.30 Uhr. Fünf Thementische sind vorgesehen. 1. Eltern-/Frühkindliche Bildung und Übergang in die Grund- oder Förderschule. 2. Grundschule und Übergang in die weiterführende allgemeinbildende Schule. 3. Schulbildung im Sekundarbereich (auch Förderschule) und Übergang in Ausbildung und berufliche Weiterbildung. 4. Fortbildung, Übergang vom Erwerbsleben in die nachberufliche Lebensphase und Seniorenbildung. 5. Bildung in Heusweiler: Profile, Projekte, Öffentlichkeitsarbeit.

Jan Schluckebier, Projektleiter "Lernen vor Ort" beim Regionalverband, wird ein so genanntes Impulsreferat zum Thema "Heusweiler als Bildungslandschaft" halten. Bei der Bildungskonferenz gehe es darum, die mit dem Thema Bildung befassten Akteure vor Ort an einen Tisch zu bringen, die Angebote besser zu verzahnen und neue Kooperationsmöglichkeiten auszuloten, sagt Schluckebier. Bildungsgerechtigkeit sei die "große Herausforderung der Gegenwart, denn Herkunft, Bildung und Erfolg hängen nach wie vor eng zusammen", heißt es in der Einladung zur Heusweiler Bildungskonferenz. Ziel müsse es sein, "möglichst jedem Zugang zu Bildung zu verschaffen", betont Schluckebier.

"Wir haben in Heusweiler ein sehr gutes Bildungsangebot", meint Bürgermeister Thomas Redelberger. Das werde die Konferenz am 21. November zeigen. Sie sei eine gute Gelegenheit für die Bildungsakteure, sich persönlich kennenzulernen und Fragen künftig auf kurzem Weg zu klären.

Georg Fox, Leiter der Holzer Grundschule (Erich-Kästner-Schule), hofft, dass bei der Bildungskonferenz nicht nur eine Bestandsaufnahme gemacht wird, sondern dass auch "Impulse für die Zukunft" gesetzt und "wünschbare Ziele" formuliert werden.

Ganz im Sinne von Schluckebier, der meint, alle zwei Jahre solle es eine Bildungskonferenz vor Ort geben, um zu bilanzieren, was sich seit der letzten Zusammenkunft getan hat.

www.heusweiler.de

Ihre stimmliche Vielfalt lassen die Jungen und Mädchen der fünf Heusweiler Schulen am Freitag, 15. November, in der Kulturhalle am Markt erklingen. Die Kinder und Jugendlichen präsentieren ab 18.30 Uhr zwei Stunden lang ein buntes Programm. Der Eintritt ist frei. Ludwig Geiser, Leiter der Friedrich-Schiller-Schule: "Mit Bezug auf das englische Wort voice (Stimme) steht die Veranstaltung in Verschmelzung mit dem Ortsnamen Heusweiler unter dem Titel Voiceweiler." Dabei bringen die Akteure ihre Stimmen in gesungener und gesprochener Form zum Ausdruck. Geboten werden überwiegend Lieder, Sketche, Theaterstücke, Gedichte und Musicals, ergänzend aber auch Trommelstücke und Tänze. Beteiligt sind die Grundschulen Eiweiler, Dilsburg und Holz (Erich-Kästner-Schule), die Friedrich-Joachim-Stengel Schule und die Friedrich-Schiller-Schule. Geiser: "Unter Anleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer bereiten sie sich seit Wochen auf diese erste gesellige, schulform-übergreifende Veranstaltung vor. Sie wollen den Heusweilern einen kurzweiligen Abend bereiten und würden sich freuen, wenn sie vor vielen Zuhörern auftreten könnten."

Zum Thema:

HintergrundAn der Bildungskonferenz in Heusweiler kann sich jeder beteiligen, die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung bis Freitag, 15. November, bei Eva Maria Christmann-Harig von der Stabsstelle Bildungsmanagement beim Regionalverband Saarbrücken, Talstraße 8-10, 66119 Saarbrücken, Telefon (0681) 5 06-43 57, Fax (0681) 5 06-43 98. Oder E-Mail: eva-maria.christmann-harig@rvsbr.de me