1. Saarland

Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

Limbach/Jägersburg. Die beiden Saarpfalz-Vertreter können mit dem ersten Saisondrittel in der neuen Fußball-Saarlandliga nicht zufrieden sein. Beide haben sich von ihren Zielen etwas entfernt. Der derzeitige Platz 17 würde für den FC Palatia Limbach am Saisonende den Abstieg in die Verbandsliga bedeuten, der Aufschwung nach dem 1:0 beim 15. VfB Dillingen war schnell abgerissen

Limbach/Jägersburg. Die beiden Saarpfalz-Vertreter können mit dem ersten Saisondrittel in der neuen Fußball-Saarlandliga nicht zufrieden sein. Beide haben sich von ihren Zielen etwas entfernt. Der derzeitige Platz 17 würde für den FC Palatia Limbach am Saisonende den Abstieg in die Verbandsliga bedeuten, der Aufschwung nach dem 1:0 beim 15. VfB Dillingen war schnell abgerissen. Nun geht es zum Zweiten Röchling Völklingen (Samstag, 15.30 Uhr, Hermann-Neuberger-Stadion) wo die Trauben arg hoch hängen. Röchling kassierte erst eine Heimniederlage - gegen den Primus 1. FC Saarbrücken II. "Wenn man sich die Ergebnisse des letzten Spieltages ansieht, an dem wir zu Hause gegen den Letzten verloren haben und Völklingen in Perl 3:0 gewonnen hat, kann einem Angst und Bange werden. Wir dürfen nie wieder so spielen wie zuletzt gegen Hüttigweiler. Deshalb erwarte ich am Samstag eine Reaktion, wir müssen einfach besser funktionieren, nur dann können wir auch bei Röchling was holen", sagt Limbachs Trainer Uwe Freiler. "Ich muss mit den Leuten auskommen, die zuletzt zur Verfügung standen, aus dem Krankenstand kommt keiner zurück." Deshalb dürfte Uwe Freiler auch froh sein, das Routinier David Lindemann (Foto: SZ) wieder zur Verfügung steht. Noch beträgt der Abstand zum rettenden Ufer nur zwei Punkte, mit Hertha Wiesbach kommt zudem am Samstag in einer Woche eine starke Truppe nach Limbach. Auch der FSV Jägersburg will die Lücke zum gesetzten Ziel verkleinern. "Wir wollten unter die ersten Sechs", verkündete FSV-Trainer Marco Emich vor zwei Wochen. Nach zwei Niederlagen in Folge ist der FSV Neunter - mit drei Zählern Rückstand zum anvisierten Ziel. Am Samstag steht die Reise zum Aufsteiger VfB Dillingen (15.30 Uhr, Kunstrasenplatz Papiermühle, Brückenstraße) auf dem Programm. "Im Moment sind alle Spiele für uns schwer, der VfB hat zuletzt in Friedrichsthal 4:1 gewonnen. Wir werden uns dort nicht verstecken, das hat man schon in den Trainingseinheiten gesehen. Jeder weiß, dass er mehr machen muss." Jan Berger kann nach überstandener Fersenprellung wohl spielen. Sascha Meyer legte nach einem Handbruch den Gips ab, er braucht aber noch Zeit. Dafür fällt Bartosz Klosowski wegen eines Muskelfaserrisses länger aus. Jonas Bonaventura ist noch gesperrt. Für Torwart Oliver Theis gibt es noch kein Strafmaß, sein Einsatz ist also fraglich.