Alles Schatton, oder was?

Alles Schatton, oder was?

Saarbrücken. Es war ein besseres Trainingsspiel, das die Fußballerinnen des Zweitligisten 1. FC Saarbrücken am Samstagnachmittag bei Regionalliga-Aufsteiger TuS Ahrbach bestritten. 9:0 lautete das Endresultat, zu dem Stürmerin Sarah Schatton sechs Tore beisteuerte. Es war keine große Hürde, die das Team in der ersten Runde des DFB-Pokals nehmen musste

Saarbrücken. Es war ein besseres Trainingsspiel, das die Fußballerinnen des Zweitligisten 1. FC Saarbrücken am Samstagnachmittag bei Regionalliga-Aufsteiger TuS Ahrbach bestritten. 9:0 lautete das Endresultat, zu dem Stürmerin Sarah Schatton sechs Tore beisteuerte. Es war keine große Hürde, die das Team in der ersten Runde des DFB-Pokals nehmen musste."Das Einzige, was man der Mannschaft vorwerfen könnte, ist die mangelnde Chancenverwertung. Ohne den Gegner abwerten zu wollen: Wir hätten auch 15:0 gewinnen können", sagte FCS-Trainer Winfried Klein. Trotzdem stellte die Mannschaft klar, dass sie Tore schießen kann. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Schatton, die Spielerin des Spiels, erzielte in jeder Halbzeit einen lupenreinen Hattrick. "Sie stand halt immer richtig, das war auch ihre Aufgabe vorne im Zentrum", sagte Klein nüchtern: "Es waren ein paar richtig schöne Spielzüge dabei, trotzdem war der Gegner kein Maßstab für den Ligaauftakt." Am kommenden Sonntag gastiert der 1. FC Saarbrücken zum Saisonauftakt der 2. Liga Süd beim ETSV Würzburg.

Dennoch musste die erste Pflichtaufgabe der Saison erst einmal gelöst werden. Bereits zur Halbzeit führte der Zweitligist uneinholbar mit 5:0. Neben Schatton trugen sich noch Jacqueline de Backer und zwei Mal Nina Rauch in die Torschützenliste ein. Sorgen bereitete Winfried Klein nur Elisabeth Scherzberg, die mit Julia Leykauf im zentralen Mittelfeld spielte. Sie musste verletzt raus, die Diagnose gilt es noch abzuwarten. "Mit Alessia Jochum, Sarah Karnbach und jetzt Elisabeth Scherzberg fallen drei Spielerinnen aus, die diese Position spielen können. Jetzt zeigt sich, wie gut die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft und dem Jugendbereich ist", sagt Klein. Seine Tochter Jennifer Klein wäre eine Alternative für kommenden Sonntag. Ebenso Laura Schaeffer. Tamara Tröster und Katharina Mey stellen weitere Alternativen dar. "Wir haben nun einige Varianten, wie wir spielen können", freute sich der Trainer. fess

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