Tote nach Luftschlägen in Syrien - Regierungskrise verschärft sich

Luftschläge : Krise in Israel spitzt sich zu

Bei neuen Angriffen der israelischen Luftwaffe im benachbarten Syrien sind mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Luftschläge richteten sich gegen Truppen, die eng mit Israels Erzfeind Iran verbunden sind.

Sie seien eine Reaktion auf iranischen Raketenbeschuss aus Syrien gewesen, teilte die israelische Armee am Mittwoch mit.

Russland, ein Verbündeter Syriens, kritisierte Israel. Der Einsatz auf dem Gebiet eines souveränen Landes verstoße gegen das Völkerrecht, hieß es in Moskau.

Inmitten der angespannten Sicherheitslage droht sich auch die politische Krise in Israel zu verschärfen. Der Politiker Avigdor Lieberman sagte am Mittwoch, er wolle auch nach wochenlangen Verhandlungen weder Oppositionsführer Benny Gantz noch Regierungschef Benjamin Netanjahu als neuen Ministerpräsidenten unterstützen. Um Mitternacht lief eine Frist für Gantz ab, eine Regierungskoalition zu zimmern.