1. Nachrichten
  2. Meinung
  3. Standpunkt

Eine Belastung für viele Heimbewohner

Eine Belastung für viele Heimbewohner

RundfunkgebührenEine Belastung für viele HeimbewohnerZur Meinung "Versuch der Verdummung" von Bernard Bernarding (SZ vom 22. Dez.) Es gibt immer noch genug Mitbürger, die sich genau überlegen müssen, wie oft sie sich einen Cappuccino leisten können

Rundfunkgebühren

Eine Belastung für viele Heimbewohner

Zur Meinung "Versuch der Verdummung" von Bernard Bernarding (SZ vom 22. Dez.)

Es gibt immer noch genug Mitbürger, die sich genau überlegen müssen, wie oft sie sich einen Cappuccino leisten können. Wieso müssen Wohngemeinschaften in Pflegeheimen in der Regel pro Bewohner zahlen, Edel-Wohngemeinschaften aber nur einen Beitrag? Viele Heimbewohner, die mühselig Rücklagen gebildet haben, bezahlen als Dank für ihre Lebensleistung aus ihrem Ersparten ihren Eigenanteil, weil die Rente nicht reicht. Und zusätzlich den Rundfunkbeitrag. Ich kann die Leute gut verstehen, die sagen: Ich verlebe meine Ersparnisse, denn nachher gibt es Hilfe vom Staat zur Pflege und zum Unterhalt. Und als Nebeneffekt: Auch der Rundfunkbeitrag entfällt.

Rainer Becker, Kutzhof

Kettenraucher

Ein Botschafter der Tabaklobby steht

Zum Artikel "SPD-Politiker mahnen eigene Partei zu Distanz zur Tabakindustrie" (Weihnachten)

Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, als "Schmidt Schnauze" den meisten Zeitgenossen bestens bekannt, kann und braucht nicht (mehr) Acht zu geben, "dass er sich nicht zum Botschafter der Tabaklobby machen lässt", wie jetzt in der SPD ausdrücklich gemahnt worden ist. Das ist er längst schon! Mit seinen 94 Lebensjahren ist er geradezu das Paradebeispiel dafür, dass man auch als Kettenraucher uralt werden kann. Dagegen erblassen oder erbleichen - im wahrsten Sinne des Wortes - die mehr als 110 000 Deutschen und 700 000 Europäer, die Jahr für Jahr direkt oder indirekt der Nikotinsucht zum Opfer fallen, als unbedeutende "Kollateralschäden"!

Peter Treitz, Stennweiler