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Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen sind eröffnet.

Ruhrfestspiele laufen bis 9. Juni : Emotionale Performance zur Eröffnung der Ruhrfestspiele

Mit einer Mischung aus Installation, Konzert und Theater-Großereignis hat das Team rund um den neuen Intendanten Olaf Kröck zu Beginn der Ruhrfestspiele für Aufsehen gesorgt.

Bei „What is the City but the People?“, einer Hommage an Recklinghausen, liefen am Samstag mehr als 150 ausgewählte Bürger über einen 50 Meter langen Laufsteg mitten über den Rathausplatz und präsentierten sich und ihre Lebensgeschichten. Untermalt von Musik, begleitet von Texten und Bildern zogen die Darsteller trotz des streckenweise strömenden Regens die Besucher in den Bann. Eigentlich sollten nur 100 ausgewählte Bürger die Stadt repräsentieren. Aber ganze Gruppen stehen schließlich auf dem Laufsteg: Volleyballerinnen, Cheerleaderinnen, Nachbarn aus der Uhlandstraße sowie eine Familie, die Wurzeln in Togo und einen Ehrenbürger Recklinghausens als Familienoberhaupt hat. Die Idee für das Projekt stammt ursprünglich von Jeremy Deller, der 2017 damit das Manchester International Festival eröffnete. Regie führte Richard Gregory, die Musik kam von DJ Moguai, der aus Recklinghausen stammt.

Bis 9. Juni locken rund 210 Veranstaltungen ins Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen und an weitere Spielstätten. Beteiligt sind mehr als 850 Künstler aus rund 16 Ländern, darunter Namibia, dem Libanon, Israel, Indien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Griechenland und der Ukraine.