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Volleyball: Saarbrücken verliert Rechtsstreit gegen Düppenweiler

Volleyball: Saarbrücken verliert Rechtsstreit gegen Düppenweiler

Saarbrücken. Frauenvolleyball-Zweitligist TBS Saarbrücken hat im Rechtsstreit mit dem TV Düppenweiler (TVD) um die Ausbildungsentschädigung dreier Spielerinnen eine Niederlage hinnehmen müssen

Saarbrücken. Frauenvolleyball-Zweitligist TBS Saarbrücken hat im Rechtsstreit mit dem TV Düppenweiler (TVD) um die Ausbildungsentschädigung dreier Spielerinnen eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Schiedsstelle des Deutschen Volleyballverbands (DVV) hat bereits Mitte Oktober entschieden, dass der TBS für den Wechsel von Svenja Luttermann (Foto: SZ), Tina Alles und Maike Herrmann insgesamt 4250 Euro an den TVD zahlen muss. Die drei waren im Rahmen der mittlerweile gescheiterten Kooperation beider Vereine zur Saison 2008/09 in die Landeshauptstadt gewechselt. Nach Verstreichen der Einspruchsfrist gegen das Urteil vergangene Woche wurde der komplette Betrag nun an den Verein aus dem Beckinger Gemeindeteil überwiesen. Das teilte Düppenweilers Volleyball-Abteilungsleiter Ralf Becker der Saarbrücker Zeitung mit.

Sportlich steht für den TBS am kommenden Sonntag um 16 Uhr das Qualifikationsspiel zum DVV-Pokal an. Der Südwestpokalsieger aus dem Saarland muss beim Süd-Sieger Allianz Stuttgart II antreten. "Ein Spiel gegen einen Regionalligisten muss für uns eine lösbare Aufgabe sein", gibt sich TBS-Trainer Christian Thewes optimistisch. Sollte sich der TBS durchsetzen, hätte er am 28. oder 29. November Heimrecht gegen den Erstligisten Allgäu Team Sonthofen. cor