Tischtennis: FCS verliert hauchdünn gegen Ochsenhausen

Saarbrücken. Der 1. FC Saarbrücken hat in der Tischtennis-Bundesliga wieder für Aufsehen gesorgt. Der Aufsteiger brachte den TTC Ochsenhausen, den Finalisten der Champions-League, an den Rand einer Niederlage und verlor vor 450 Zuschauern in der Joachim-Deckarm-Halle nur hauchdünn mit 2:3

Saarbrücken. Der 1. FC Saarbrücken hat in der Tischtennis-Bundesliga wieder für Aufsehen gesorgt. Der Aufsteiger brachte den TTC Ochsenhausen, den Finalisten der Champions-League, an den Rand einer Niederlage und verlor vor 450 Zuschauern in der Joachim-Deckarm-Halle nur hauchdünn mit 2:3. Die Partie begann aus Saarbrücker Sicht mit einem Nackenschlag: Bojan Tokic, aus taktischen Gründen an Position eins aufgestellt, unterlag dem Ex-Saarbrücker Tiago Apolonia glatt in drei Sätzen. "Er hatte ein paar Mal Pech im ersten Satz, das hat ihn runtergezogen", sagte FCS-Betreuer Matthias Landfried. Als im Anschluss dann auch noch Andrej Gacina der Nummer eins der Gäste, dem Chinesen Chuang Chih-Yuan, mit 1:3 unterlag, schien der deutsche Vizemeister einem schnellen Sieg entgegenzusteuern. Doch der FCS kämpfte. Nach der Pause bewies der Hongkong-Chinese Leung Chu-Yan seine ansteigende Form und besiegte den Schweden Par Gerell am Ende sicher mit 7:11, 11:6, 11:7 und 11:5. Im letzten Einzel des Tages wurden Bojan Tokic gegen Chuang auch wegen seines Auftrittes im ersten Einzel kaum Chancen eingeräumt, zumal der Chinese seit Jahren zu den dominierenden Spielern der Liga gehört. In diesem Jahr hatte der Weltranglisten-16. noch keine Bundesliga-Partie verloren. Bis gestern. Der Slowene zwang Chuang mit Glück und Geschick in den fünften Satz. Dort lag Tokic schon 1:5 und 6:9 zurück. Bei 9:10 wehrte er einen Matchball ab, nutzte seinerseits seinen ersten Matchball zum 12:10. So musste das Schlussdoppel zwischen Gacina/Leung und Gerell/Adrian Crisan die Entscheidung bringen. Dort hatten die Gäste mit 11:7 im fünften Satz den längeren Atem. spr