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Tischtennis-Bundesliga
FCS verpasst eine gute Ausgangsposition

Saarbrücken. Nach dem 0:3 beim TTC Fulda-Maberzell treffen die Tischtennisspieler im DM-Halbfinale auf Düsseldorf.
Stefan Regel

Das hatten sich die Spieler des 1. FC Saarbrücken ganz anders vorgestellt. Am letzten regulären Spieltag der Tischtennis-Bundesliga verlor der FCS am Gründonnerstag beim Zweiten TTC Fulda-Maberzell glatt mit 0:3 und rutschte von Tabellenplatz drei auf Rang vier ab. Das hat böse Folgen. Im Playoff-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft geht es jetzt nämlich gegen Serienmeister Borussia Düsseldorf. Das Hinspiel gegen den Tabellenersten ist am Sonntag, 8. April, um 15 Uhr in Saarbrücken, das Rückspiel beim Branchenführer steigt am 15. April um 15 Uhr. Gewinnt jede Mannschaft je eine Partie, fände Spiel drei am 22. April in Düsseldorf statt (15 Uhr).


Die Erfolgsaussichten dürften dabei ungefähr so groß sein wie die von Sisyphos, den berühmten Stein doch mal nach ganz oben zu bringen. Denn schon am Donnerstagabend machten die FCS-Spieler in Fulda eine unglückliche Figur. „Wir haben alle einen schlechten Tag gehabt“, meinte Patrick Franziska, der vor einer Woche bei den German Open noch mit dem Halbfinal-Einzug geglänzt hatte. Er lag im zweiten Spiel gegen den Dänen Jonathan Groth, sein Doppelpartner auf internationalen Turnieren, schon mit 2:0 Sätzen vorne, hatte dann aber mit 2:3 das Nachsehen (12:10, 11:9, 4:11, 6:11, 8:11). Im ersten Spiel hatte Tiago Apolonia gegen den deutsch-chinesischen Abwehrspezialisten Wang Xi mit 0.3 kein Land gesehen (8:11, 8:11, 3:11). Das Gleiche galt auch für Bojan Tokic bei seinem 0:3 gegen Ruwen Filus (6:11, 6:11, 9:11).