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DFB-Pokal
Bayers Angstgegner Bremen: „Leben oder sterben“

Leverkusen. Der Angstgegner kommt. Wohl auf kein anderes Fußballspiel trifft diese Formulierung so zu wie auf die DFB-Pokalduelle zwischen Leverkusen und Bremen. Sechs Mal versuchte sich Bayer gegen Werder, sechs Mal misslang es. Und auch die Pokalbilanz gegen Bremen verheißt für die Werkself nichts Gutes: Gegen keinen anderen Konkurrenten gab es so viele Gegentreffer – 13 sind es. Möglicherweise formulierte es Bayer-Trainer Heiko Herrlich vor dem siebten Anlauf im Viertelfinale deshalb drastisch: „Es geht um Leben oder Sterben.“

Leverkusens offensiver Mittelfeldspieler Kai Havertz drückte es etwas dezenter aus. „Es wäre einfach geil für die ganze Mannschaft und die ganze Stadt“, sagte der 18-Jährige. Klar, denn heute (20.45 Uhr/ARD und Sky) hat Bayer als Cupgewinner von 1993 gegen den sechsmaligen Pokalsieger Bremen die Chance, erstmals seit neun Jahren wieder das Halbfinale zu erreichen.



Die Voraussetzungen scheinen günstig: Bayer Leverkusen ist in der aktuellen Bundesligatabelle Zweiter. Aber: Werder hat nach dem überraschenden 2:1-Sieg auf Schalke den Relegationsplatz endlich verlassen und konnte somit Selbstvertrauen tanken.