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Beim Lesen verschwand das Herzklopfen

St Wendel. Bereits zum 14. Mal hatte das Ministerium für Bildung und Kultur den Lesedino-Wettbewerb ausgerufen. Laetitia Nikolay, Schülerin an der Grundschule Hasborn, qualifizierte sich für den Landesentscheid. Christina Bieg

Konzentriert blickten die fünf Jurymitglieder auf die Bewertungsbögen. Hörten den Viertklässlern aufmerksam zu und versuchten, sie objektiv einzuschätzen. Keine einfache Aufgabe für die Juroren, denn alle zehn Grundschüler meisterten ihre Aufgabe mit Bravour.

Neuer Rekord



Am Montag fand im St. Wendeler Mia-Münster-Haus der Lesedino-Vorlesewettbewerb der vierten Klassen statt. Bibliotheksleiter Uwe Hippchen moderierte das Ganze und fand für den Anfang ein passendes Zitat der amerikanischen Schauspielerin Helen Hayes: "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."

Zum 14. Mal veranstaltete das Ministerium für Bildung und Kultur den Lesedino-Wettbewerb. Von 162 Grundschulen im Saarland hätten sich 134 beteiligt. Ein neuer Rekord, so Arno Malburg vom Ministerium.

Den Grundschülern merkte man die Aufregung und Anspannung sichtlich an. Doch anscheinend verschwand beim Lesen das Herzklopfen, denn die Texte aus den selbst ausgesuchten Büchern lasen sie ohne Probleme. Werke wie "Ein Fall für Kitti Krimi" von Kate Pankhurst, "Die Olchis werden Fußballmeister" von Erhard Dietl , und "Frohes Fest, du Weihnachtsmann!" von Jürgen Banscherus suchten sich die Kinder aus.

Spannung dann auch wieder vor dem unbekannten Text. Aus Paul Maars neuem Buch "Der Galimat und ich" mussten die Schüler eine Textpassage lesen.

Auch diese Hürde war für die Viertklässler kein Problem. Einzig und allein das Wort "entmaterialisiert" machte ihnen zu schaffen. Zehn Schüler - zehn verschiedene Versionen des Wortes bekamen die Eltern, Geschwister und Lehrer zu hören und brachten sie zum Schmunzeln.



Landesentscheid am 13. Mai

Die Geschenke und Urkunden verteilten dann am Ende Peter Klär und Uwe Hippchen. Lina Hilberer von der Grundschule Oberlinxweiler, Nils Lenthe von der Grundschule Oberkirchen und Laetitia Nikolay, Schülerin an der Grundschule Hasborn , waren die drei besten Leser. Letztere darf den Landesentscheid am 13. Mai im Ministerium für Bildung und Kultur in Saarbrücken bestreiten. "Meine Freunde haben gesagt, dass ich das schaffe, und meine Lehrer haben mir auch die Daumen gedrückt", sagte die Zehnjährige nach der Entscheidung. Für den Landesentscheid hat sie sich noch keine Gedanken gemacht. "Ich dachte eher, dass ich Dritte oder Zweite werde."