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Mann im Koma trägt seelischen Konflikt aus

Rage (Oliver Pitsch, links) und Pride (Simon Faust, rechts) machen den Protagonisten (Yannik Trampert) zum rücksichtslosen Geschäftsmann. Foto: Carsten Rüger
Rage (Oliver Pitsch, links) und Pride (Simon Faust, rechts) machen den Protagonisten (Yannik Trampert) zum rücksichtslosen Geschäftsmann. Foto: Carsten Rüger FOTO: Carsten Rüger
Wadern. Harter Tobak in puncto Musik und Handlung erwartet die Zuschauer der Metal-Oper „The Human Equation“. Aufgeführt wird sie vom Theater der härteren Klangart am 4. und 5. April im HWG Wadern. Adrian Froschauer

Die Metaloper "The Human Equation" bringt das Theater der härteren Klangart am Freitag und Samstag, 4. und 5. April, in der Aula des Hochwald-Gymnasiums in Wadern auf die Bühne.

Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Konzeptalbum des Musikprojekts Ayreon des niederländischen Komponisten und Produzenten Arjen Lucassen. Zum zehnjährigen Veröffentlichungsjubiläum adaptiert die junge Theatergruppe das Album für die Bühne. Regisseur Yannik Trampert nahm persönlich mit Lucassen Kontakt auf und erhielt prompt die Zustimmung des Komponisten. "The Human Equation" ist bereits die zweite Metaloper des Theaters der härteren Klangart. 2011 führte die Schauspieltruppe das selbstgeschriebene und -komponierte Stück "Ammit - Im Zwielicht der Gerechtigkeit" auf. Die Proben für "The Human Equation" laufen seit 2012; im April präsentieren die 25 Schauspieler und Musiker aus dem Saarland und Umgebung das Ergebnis ihrer harten Arbeit.

Zur Handlung: Der namenlose Protagonist liegt nach einem Autounfall 20 Tage im Koma. Seine Frau und sein bester Freund halten am Krankenbett Wache, um ihm den Weg zurück ins Leben zu erleichtern. Währenddessen trägt der Mann einen inneren Konflikt mit Personifikationen seiner Emotionen aus. Während dieser Reise durch seine Gedanken und Erinnerungen muss er schmerzlich erkennen, was für ein Mensch aus ihm geworden ist und was ihn in seine jetzige Lage gebracht hat. Die Musik bewegt sich, typisch für Ayreon, stilistisch zwischen Progressive Rock und Heavy Metal, greift jedoch immer wieder Elemente aus Klassik, Folk, Electro und anderen Musikrichtungen auf.

Die Metaloper beginnt an beiden Tagen um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf für 9,50 Euro online und bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen erhältlich. Für Schüler, Studenten, Azubis und Schwerbehinderte kostet der Eintritt nur 8,50 Euro. Ticket-Hotline: Tel. (06 51) 9 79 07 77.

www.haertere-klangart.de


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Auf einen BlickBesetzung: Yannik Trampert (Me, Regie); David Schöneberger (Best Friend, Mandoline); Verena Leidinger (Wife, Querflöte); Frank Müller (Father); Katharina Pleli (Mother); Thomas Mahren (Me als Kind); Martin Klein (Fear); Markus Schnepp (Reason); Ilka Neuendorf (Passion); Simon Faust (Pride); Svenja Trampert (Love); Daniel Emmerich (Agony); Oliver Pitsch (Rage); Andreas Meyer (Schlagzeug, musikal. Leitung); Fabian Görgen (Keyboard, Didgeridoo, musikal. Leitung); Stefan Müller (Gitarre); Ralph Neuendorf (Gitarre); Marie Dröse (Bass); Julia Neumann (Violine); Louisa Jager, Markus Klein, Caroline Müller, Jonas Raß und Julia Schnepp (Ensemble). ian