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Erst nach einem Weckruf stechen die Moskitos zu

Marpingen. Die Handballerinnen der HSG Marpingen-Alsweiler haben einen Riesenschritt Richtung weitere Oberliga-Zugehörigkeit vollzogen. Am Samstag besiegten die Moskitos Schlusslicht HSV Sobernheim zu Hause mit 25:16 (9:7) und haben nun sieben Punkte Vorsprung auf Platz 13, den ersten Abstiegsrang. Seit fünf Spieltagen ist das Team von Trainer Jürgen Hartz unbesiegt und hat 9:1 Punkte eingesammelt. "Wir haben eine Serie gestartet - und die wollen wir noch weiter ausbauen", kündigte Spielführerin Nadine Klein an. frf

Gegen Schlusslicht Sobernheim präsentierten sich die Moskitos im Angriff 20 Minuten lang ungefährlich. Nur Schlussfrau Carina Kockler und der eklatanten Wurfschwäche der Gäste war es zu verdanken, dass die HSG nur mit 4:7 hinten lag. Hartz schmetterte daraufhin die grüne Karte für eine Auszeit auf den Zeitnehmertisch. "Wir haben müde gewirkt und deutlich unter unseren Ansprüchen gespielt", gab Klein zu. Der Weckruf des Trainers kam an, und durch einen 5:0-Lauf gingen die Moskitos mit 9:7 in die Halbzeit. Danach lief es rund. "Wir waren dann wie gewohnt aggressiv", beschrieb Klein. Ein Dreierpack von Rückraumspielerin Lisa Meier bedeutete nach 53 Minuten die 20:14-Führung. Beim Schlusspfiff stand ein klarer 25:16-Erfolg. Am kommenden Sonntag, 16 Uhr, steht das Saarderby beim Dritten HSV Püttlingen an.



Die Tore für die HSG Marpingen-Alsweiler: Lisa Meier 7/3, Anna Bermann 6, Nadine Klein, Lara Hanslik je 3, Christine Lezaud, Steffi Schreier je 2, Denise Jung, Maike Ohlmann je 1.