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| 18:39 Uhr

Knallerei
Damit beim Feuerwerk nichts schief geht

Feuerwerk wird in der Silvesternacht wieder gezündet. Dabei sollte einiges beachtet werden. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Feuerwerk wird in der Silvesternacht wieder gezündet. Dabei sollte einiges beachtet werden. Foto: Carmen Jaspersen/dpa FOTO: Carmen Jaspersen / dpa
St. Wendel. Wenn in der Silvesternacht die Raketen gen Himmel steigen, kommt es auch immer wieder zu Unfällen. Um dies zu verhindern, hat der St. Wendeler Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer ein paar Tipps parat. Von Evelyn Schneider

Mit Knallerei und buntem Lichterspektakel wird am 31. Dezember Punkt Mitternacht das alte Jahr verabschiedet und das neue willkommen geheißen. Für viele gehört das Zünden von Raketen zwingend zu Silvester dazu. Doch gilt es, dabei vorsichtig zu sein. Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer erinnert daran, dass es in den zurückliegenden Jahren im Landkreis St. Wendel immer wieder zu Unfällen gekommen ist, wenn Feuerwerk unsachgemäß gezündet wurde. Schwere Handverletzungen oder Verbrennungen seien meist die Folgen.

Schon beim Kauf sollte man drauf achten, dass die Artikel eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) haben. „Jugendliche unter 18 Jahren sollten nicht damit hantieren“, mahnt Schäfer. Wer Raketen zündet, der sollte auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand achten. Außerdem dürfen Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weggeworfen werden. Eine Gefahr gehe auch von Blindgängern aus. Auf keinen Fall dürften gezündete Feuerwerkskörper noch einmal gezündet werden, so Schäfer. Außerdem warnt der Feuerwehr-Sprecher davor, Feuerwerk am Körper zu tragen, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.

Übrigens, erlaubt ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern nur am 31. Dezember sowie am 1. Januar. Und das auch nicht überall. Wie Schäfer informiert, dürfen Böller nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen gezündet werden.

Neben den Gefahren für die eigene Gesundheit gilt es beim Feuerwerk auch an die Brandgefahr zu denken. So sollten Wohnung und Haus in der Silvesternacht geschützt werden, indem Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen verschwinden. Fenster und Türen sollten geschlossen sein.

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser – damit hätten die Feuerwehren deutschlandweit regelmäßig an Silvester zu tun. Es sei einer der arbeitsreichsten Tage. Was den Landkreis St. Wendel betrifft, spricht Schäfer zuletzt von eher ruhigeren Jahreswechseln. „Der letzte größere Brand in einer Silvesternacht war der Wohnhausbrand in Winterbach zum Jahreswechsel 2015/2016. Die Ursache war aber kein Feuerwerkskörper“, erinnert sich der Feuerwehr-Sprecher. Meist seien seine Kollegen bei Kleinbränden wie brennenden Containern oder Hilfeleistungen nach Unfällen im Einsatz. Abschließend erinnert Schäfer nochmal daran: „Bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112 wählen.“