Stukkateur oder Stuckateur?

Stukkateur oder Stuckateur?

Saarbrücken. Dieses hier: www.facebook.com/Saarland.SOE, könnte getrost mal in die Zeitung, sagt Mark Reck, Volontär bei der saarländischen Staatskanzlei und dort für eine gute Außendarstellung verantwortlich

Saarbrücken. Dieses hier: www.facebook.com/Saarland.SOE, könnte getrost mal in die Zeitung, sagt Mark Reck, Volontär bei der saarländischen Staatskanzlei und dort für eine gute Außendarstellung verantwortlich. Die Staatskanzlei des Saarlandes ist Betreiber des Gemeinschaftsstandes "Ausbildung für Alle! Nutze deine Chancen!" in Halle 1 der Internationalen Saarmesse in Saarbrücken, und Rek ist jeden Tag am Ort, um das Geschehen in so genannten "sozialen Netzwerken" wie dem eingangs genannten Facebook darzustellen, und zwar "positiv". Das fängt schon bei der Kleinigkeit an, dass Zwei-Meter-Mann Mark Reck seine meist kleineren prominenten Interview-Partner so in Position bringt, dass auf Augenhöhe geredet wird - damit es ein harmonisches Bild abgibt. Und dieses Bild kommt dann ins Internet, wie auch möglichst viele Informationen über die Angebote am Stand.Am meisten freut sich Reck, wenn Leute von außerhalb Fragen oder Kommentare schicken, die werden dann möglichst rasch beantwortet. Am Montag wollte zum Beispiel jemand wissen, ob der Stand barrierefrei sei, damit auch Rollstuhlfahrer sich über Ausbildungsmöglichkeiten beraten lassen können. Die Antwort lautete: Selbstverständlich ja. Man kann Herrn Reck auch persönlich vor Ort etwas fragen, etwa ob es "Stuckateur" oder "Stukkateur" heißt.

Auch am gestrigen Dienstag wurde wieder Hand angelegt am Ausbildungsstand; so etwas erlebt man aber am besten hautnah mit, in Netzen sind die Eindrücke denn halt nicht so bleibend: Experten und interessierte Schüler bauten eine komplette Küchenzeile auf, um den Beruf "Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice" zu bewerben.

Was passiert am heutigen Mittwoch? Nun, die Handwerkskammer (HWK) des Saarlandes rückt das Steinmetzhandwerk sowie den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers ins rechte Licht. wp

Mehr von Saarbrücker Zeitung