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Wie man die Perönlichkeit Demenzkranker stabilisiert

Wie man die Perönlichkeit Demenzkranker stabilisiert

Freisen. Themen werden - neben der pflegerischen Versorgung - auch die Möglichkeiten der Entlastung für pflegende Angehörige demenzkranker Menschen durch die Nutzung niederschwelliger Betreuungsangebote sein

Freisen. Themen werden - neben der pflegerischen Versorgung - auch die Möglichkeiten der Entlastung für pflegende Angehörige demenzkranker Menschen durch die Nutzung niederschwelliger Betreuungsangebote sein. Im Rahmen des Projektes "Angehörige stärken - Unterstützung im Leben mit demenzkranken Menschen" wird über das Café Vergissmeinnicht, die Betreuungsgruppe für demenzkranke Menschen, die in Freisen besteht, informiert. An Demenz erkrankte Menschen werden in dieser Gruppe für zwei Stunden von geschulten Ehrenamtlichen betreut und beschäftigt. Geleitet wird die Gruppe von einer Pflegefachkraft. Pflegende und betreuende Angehörige von demenzkranken Menschen sollen für diese Zeit eine Entlastung erfahren. Demenzkranke Menschen vergessen im Lauf der Erkrankung oft Teile der eigenen Lebensgeschichte. Entsprechende Angebote können dazu beitragen, die Persönlichkeit des erkrankten Menschen zu stabilisieren und damit auch länger zu erhalten. Die pflegerische Versorgung im häuslichen Umfeld stellt ebenfalls einen erheblichen Belastungsfaktor für pflegende Angehörige demenzkranker Menschen dar. Neben dem erheblichen Betreuungsaufwand eines demenzerkrankten Menschen, der oftmals "rund um die Uhr" zu umsorgen ist, sind pflegende Angehörige demenzkranker Menschen mit einem steigenden Pflegeaufwand konfrontiert. Im Laufe der Erkrankung verschlechtert sich nicht nur das psychische Befinden der Betroffenen, sondern auch ein physischer Abbauprozess ist charakteristisch. Über die Möglichkeiten der pflegerischen Versorgung, im Zusammenhang mit pflegerischen Grundkompetenzen und Hilfsmitteln in der häuslichen Versorgung, sollen pflegende und betreuende Angehörige ebenfalls informiert werden. Referenten der beiden Vorträge werden Britta Morsch, Projektleiterin des Projektes "Angehörige stärken - Unterstützung im Leben mit demenzkranken Menschen" vom DRK-Landesverband Saarland, und Martina Dausend, Pflegedienstleitung der Delta ambulanten Krankenpflege aus Freisen, sein. red