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Landesliga: FC Blau-Weiß St. Wendel hinkt hinter den Erwartungen hinterher

Fußball-Bezirksliga : Kann sich der FC Blau-Weiß noch mal ranpirschen?

Die Vorfreude auf diese Partie ist groß: „Das ist eine wichtige Begegnung für uns, weil wir gegen ein punktgleiches Team spielen – und es ist außerdem das Spiel, das für uns in dieser Klasse einem Derby am nächsten kommt“, sagt Stefan Schön, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Blau-Weiß St. Wendel.

An diesem Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr empfängt St. Wendel die SG Oberkirchen-Grügelborn. Die Gäste stehen mit 14 Punkten aus acht Begegnungen auf Rang sechs. Für die SG ist dies ein beachtliches Ergebnis, schließlich kämpfte Oberkirchen-Grügelborn vergangene Runde noch gegen den Abstieg. 

Einen Platz hinter der SG Oberkirchen-Grügelborn auf Rang sieben liegt der FC Blau-Weiß St. Wendel, der diese Runde oben mitspielen wollte. „Wir hatten gehofft, dass wir zu diesem Zeitpunkt ein paar Punkte mehr auf dem Konto haben“, gibt Schön zu. Dass dies nicht der Fall ist, dafür sieht der 33-Jährige vor allem einen Grund: „Personell sieht es derzeit bei uns gar nicht gut aus. Aufgrund vieler Ausfälle fehlen uns momentan die kreativen Momente im Spiel nach vorne.“

Dass seiner Mannschaft viele Akteure nicht zur Verfügung stehen, hat die verschiedensten Gründe: Quentin Dosenbach erholt sich noch von einer Corona-Infektion, sein Bruder Valentin befindet sich nach dem Abitur auf einer längeren Reise. Und Kapitän Marvin Stutz fehlt, weil er gerade seine Examensarbeit schreibt. Simon Bäumchen fällt aufgrund gesundheitlicher Probleme seit April aus. Max Pfeiffer stand in den vergangenen Wochen wegen eines Außenbandrisses nicht zur Verfügung.

Trotz des nicht optimalen Starts glaubt Schön aber, dass sich seine Mannschaft noch einmal oben ranpirschen kann. „Weil die Liga sehr ausgeglichen ist, sind es ja nur vier Punkte bis ganz nach oben. Das ist nicht viel“, erklärt der 33-Jährige. Auf Rang eins steht der FC Kutzhof mit 18 Zählern vor der punktgleichen SG Scheuern-Steinbach/Dörsdorf.