Klebrige Arbeit wurde belohnt

St Wendel · Mit ihrem Projekt "Untersuchung der Klebefähigkeit verschiedener Mörtelmischungen" erreichten die Schüler David Schweig und Jonas Wengel einen dritten Platz in der hart umkämpften Kategorie "Arbeitswelt" beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren.

Darüber hinaus wurde ihre Leistung durch den Sonderpreis "zerstörungsfreie Prüfverfahren" honoriert, und die Schüler erhielten eine Einladung ins Fraunhofer-Institut zur Vorstellung ihrer Arbeit.

Das Projekt war von vielen Irrwegen und Fehlschlägen begleitet, durch die sich insbesondere David Schweig, der von Anfang an mit dabei war, nicht entmutigen ließ. So mussten erst geeignete Materialien zum Aneinanderkleben gefunden werden; dann waren die Klebeflächen nicht ausreichend einheitlich definiert, was die Reproduzierbarkeit der Versuche verhinderte; dann wiederum reichten die in der Schule vorhandenen Mittel zum Überschreiten der Belastbarkeitsgrenze nicht aus; ein Verringern der Klebeflächen, um diesem Problem Herr zu werden, führte dazu, dass die Klebungen derart filigran wurden, dass sie bereits beim beherzten Zupacken entzwei brachen. Um statistischen Schwankungen zu begegnen musste zudem für jede Klebstoffmischung eine größere Anzahl von Klebungen angefertigt werden.

Schließlich wandten sich die Jungforscher an den Kooperationspartner des Cusanus-Gymnasiums, den Umweltcampus Birkenfeld, um dort mit Unterstützung durch Professor Trapp die Belastbarkeitsgrenze ihrer Klebungen mit der Zugmaschine des Instituts zu ermitteln.

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