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Junge Güdesweiler sagen dem Müll den Kampf an

Junge Güdesweiler sagen dem Müll den Kampf an

Güdesweiler. Das Picobello-Team aus Güdesweiler hat Zuwachs bekommen. Während schon seit mehreren Jahren die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz Hand in Hand arbeiten, waren diesmal auch Jugendliche der Sportfreunde Güdesweiler dabei

Güdesweiler. Das Picobello-Team aus Güdesweiler hat Zuwachs bekommen. Während schon seit mehreren Jahren die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz Hand in Hand arbeiten, waren diesmal auch Jugendliche der Sportfreunde Güdesweiler dabei. Über 40 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 16 Jahren waren diesmal in und um Güdesweiler mit Arbeitshandschuhen und Mülltüten unterwegs, um zu beseitigen, was achtlosere Zeitgenossen in der Natur entsorgt hatten. Treffpunkt war am Feuerwehrgerätehaus. Hier teilten die leitenden Betreuer Ronald Mai (Feuerwehr), Stefan von Ehr und Sabrina Schmidt (Jugendrotkreuz) und Lars Kaas (Sportfreunde) die jungen Teilnehmer ein. Die älteren Picobello-Teammitglieder rückten Richtung Ausfallstraßen in drei Fahrzeugen aus, die mit Blaulicht und Warnblinkanlage auf den Einsatz aufmerksam machten und so die Einsatzkräfte sicherten. Mit dem Kleintanklöschfahrzeug ging es zur Straße Richtung Oberthal, der Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr sicherte die Straße nach Namborn und der Krankentransportwagen der Rotkreuzler war für Sicherheit und Transport aus Richtung Steinberg-Deckenhardt zuständig. Die "Saubermänner und -frauen" machten sich auf, um vom Kindergarten aus den Pilgerweg bis zur Kapelle und das angrenzende Gelände von Unrat zu befreien. Eine weitere Fußgruppe war eingeteilt, um den Bereich um den Dorfplatz und den Fußweg durch den Waldflecken "Eichwiesje" von Müll zu befreien. Zum abschließenden Mittagessen trafen sich alle Teilnehmer im Rotkreuzheim am Kindergarten. Hier dankte Ortsvorsteher Norbert Rauber den Vereinen und Institutionen sowie den Organisatoren und den Kindern und Jugendlichen für ihren gemeinnützigen Einsatz für das Dorf und spendierte Speisen und Getränke. Über 30 große Müllsäcke waren am Ende mit Unrat und Dreck gefüllt. Auch Autoreifen gehörten wieder zur zweifelhaften "Ausbeute". ww