Messeleiter Jörg Omlor wird an diesem Samstag 60 Jahre

Messeleiter Jörg Omlor wird an diesem Samstag 60 Jahre

Die internationale Bexbacher Camping-Ausstellung ist untrennbar mit dem Namen Jörg Omlor verbunden: Der Neu-Sechziger hat die Großveranstaltung mit behutsamen Neuerungen zukunftsfähig gemacht.

Wenn das wunderschöne alte rote Saab-Cabrio vor dem städtischen Flachbau im Bexbacher Blumengarten steht, wissen die Bexbacher, es sind noch rund vier Wochen bis zur nächsten Camping-Ausstellung. Messeleiter Jörg Omlor hat das Büro im Rathaus mit dem vor Ort für die heiße Vorbereitungszeit getauscht. Ziemlich genau sein halbes Leben tut er das: Jörg Omlor wird an diesem Samstag 60 Jahre alt, die 53. Internationale Bexbacher Campingausstellung ist die 29. unter seiner Führung.

Man kommt nicht vorbei an dem gebürtigen Neunkircher Diplom-Verwaltungswirt, der verheiratet ist und drei Kinder hat, in Bexbach: Messeleiter, Leiter des Bereichs Stadtleben bei der Bexbacher Stadtverwaltung, Geschäftsführer Partnerschaftsverein und Kultur- und Verkehrsverein, Vize im Verband der Campingplatzbetreiber Rheinland-Pfalz/Saarland, im deutschen Tourismusverband aktiv bei der Klassifizierung von Campingplätzen. Die Liste ließe sich noch deutlich erweitern. Da versteht es sich fast von selbst, dass Omlor begeisterter Camper und Reisemobilist ist.

Schwerpunkt seiner Arbeit ist sicherlich aber die seit Jahrzehnten in Bexbach schlicht "Camping" genannte Ausstellung. Wer den überzeugten Bartträger in seiner Funktion als Messeleiter über eineinhalb Jahrzehnte beobachtet hat, weiß, dass Omlor sich der Bedeutung dieser letzten verbliebenen Großveranstaltung im Wohnzimmer der Stadt Bexbach, dem Blumengarten, sehr wohl bewusst ist. Bemühungen, die Camping zukunftsfähig zu machen und zu halten, laufen seit Jahren. Behutsam hat er, auch im Dialog mit den Ausstellern, neue Rahmenprogramm-Punkte installiert. Die Liste reicht vom Bockbierfest am 1. Mai und dem Landmarkt bis zum parallel laufenden Mittelaltermarkt, der im vergangenen Jahr erfolgreiche Premiere feierte und in diesem Jahr wieder stattfinden wird. Der Messeleiter hat sein Lieblingsobjekt unbeschadet durch die Klippen der städtischen Sparbemühungen steuern können: "Da gab es nie ein Problem, die Camping-Ausstellung hat sich schon immer selbst tragen müssen."

Die Kultur liegt dem Neu-Sechziger auch am Herzen. Sehr bedauert hat er den Wegfall der legendären Fotobörse und des Saarpfälzischen Kunstpreises aus Kostengründen.