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Abent(h)euer Literatur mit Autor Thomas Finn und Musiker Bernd Mathias

Vierte Auflage : Abent(h)euer Literatur mit Nervenkitzel und Gänsehaut

Die vierte Auflage von „Abent(h)euer Literatur“ im Abentheurer-Haus in Abentheuer mit dem Hamburger Bestseller-Autor Thomas Finn und dem Pianisten und Komponisten Bernd Mathias aus St. Wendel findet am Freitag, 24. September, ab 19 Uhr statt.

Die Initiatoren der Lesereihe als Teil von „Und seitab liegt die Stadt“ des Literarischen Colloquiums Berlin, Andrea Thiel und Norman Liebold, begrüßen dieses Mal den Pianisten und Komponisten Bernd Mathias aus St. Wendel und den Hamburger Bestseller-Autor Thomas Finn. Wie der letzte Gast im August, Markus Heitz, wird auch Finn das Abentheurer-Haus nutzen, um die Besucher in den Genuss einer Vorpremiere zu bringen. Sein Roman A.R.G.O.S. erscheint erst im Dezember bei Bastei-Lübbe und wird dann erstmals enthüllt.

Der Autor hat jedoch nicht nur sein neuestes Werk im Gepäck, sondern wird insgesamt vier seiner Romane vorstellen, die nach Angaben Liebolds vor allem eins gemeinsam haben: Gänsehautgarantie. Vielleicht den steigenden Nebeln und den länger werdenden Nächten des Herbstes gestundet, hat er sich entschieden,  Thriller und Horror auszuwählen, um den Besuchern einen Abend des Nervenkitzels zu bereiten, heißt es in der Ankündigung der Veranstalter.

In „Dark Wood“ wird die Reality-TV-Show „Survive“ in den norwegischen Wäldern für die Mitglieder einer deutschen Werbeagentur zu einem Horrortrip, der mit archäologischen Artefakten der Wikingerzeit ebenso spielt wie mit den Mythen über Trolle und geheimen Militärexperimenten im Zweiten  Weltkrieg.

„Bermuda“ widmet sich den mysteriösen Geschehnissen am Bermuda-Dreieck, um ihnen einen ganz eigenen Stempel aufzudrücken – die Überlebenden eines havarierten Kreuzfahrschiffes stranden auf einer unbekannten Insel, auf der sie inmitten von jahrhundertealten Relikten der Maya unheimlichen Kreaturen und unerklärlichen Phänomenen ausgeliefert sind.

Das Buch „Weißer Schrecken“ verortet die unheimlichen Geschehnisse im Berchtesgardener Land, und auch hier verschmilzt Finn  alte Legenden mit gewöhnlichen Geschehnissen.

Die drei vom Autor ausgewählten Romane bewegen sich auf der Grenze zwischen Thriller und Horror, bringen Wissenschaft und Mythen auf höchst ungewöhnliche Weise zusammen, so Liebeold weiter.

Die Musik des Abends wird der St. Wendeler Komponist und Pianist Bernd Mathias bestreiten. Seine teils verträumten, teils bildgewaltigen Kompositionen bilden gewissermaßen den Kontrapunkt zu den unheimlichen Geschehnissen in den Lesungsparts, laden zum Versinken und Treibenlassen ein. Wenn Mathias‘ Finger auf den Tasten seine ganz besondere Tonsprache zum Klingen bringen, entstehen unweigerlich Bilder vor dem geistigen Auge, zumal er nicht selten Themen seiner Heimat Saarland auf diese Weise verewigt hat und man zuweilen Maschinen unter Tage arbeiten zu hören meint oder das Rauschen der Saar, betont der Veranstalter.

Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen sind die Plätze im Abentheurer-Haus auf 30 begrenzt. Zutritt mit Nachweis der Impfung, Genesung oder negativem Test, Kontakterfassung und Maskenpflicht bis zum Sitzplatz – die Maske kann am Sitzplatz abgenommen werden.

Karten im Vorverkauf kosten sieben Euro, ermäßigt fünf, an folgenden Stellen erwerben: Norman Liebold, Mühlenbergstraße, Telefon (01 76) 22 89 74 07 oder per Mail an mail@norman-liebold.com, bei Andrea Thiel, Telefon (0 67 82) 92 66, info@abentheuer.de, im Lebensmittelgeschäft Schwarz, Trierer Straße 43 in Brücken, Tourist-Information, Friedrich-August-Str. 17, Birkenfeld, Telefon (0 67 82) 9 83 45 70, info@birkenfelder-land.de.