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Neue Idee für den Umbau von Hartplätzen aus der Pfalz

Neue Idee für den Umbau von Hartplätzen aus der Pfalz

Ob das wohl auch eine Idee für andere Vereine ist? Viele Fußballclubs stellt es vor große finanzielle Anstrengungen, wenn aus dem Hartplatz ein Rasen- oder ein Kunstrasenplatz werden soll. So ist auch Bezirksligist FSV Saarwellingen dabei, den Hartplatz am Weidenbruchstadion in einen Naturrasen umzuwandeln. Der FSV versucht es jetzt mit einer Idee aus der Pfalz, einfach auf dem bestehenden Hartplatz Rasen einzusäen.

"Auf dem alten Platz kann schon seit Jahren nicht mehr gespielt werden, weil die Tragschicht stark beschädigt ist", berichtet der Vorsitzende Frank Simons. Für die 180 Spieler des Ex-Oberligisten wird aber dringend ein zweiter Platz benötigt, um den Rasenplatz nicht überzustrapazieren. "Ich habe von einem Kumpel einen Tipp bekommen, dass der SV Hüffler (spielt in der Kreisklasse A Kaiserslautern/Kusel, Anm. d. Red.) seinen Hartplatz kostengünstig in einen Rasen umgewandelt hat. Das haben wir uns angeschaut", erzählt er. Und jetzt wollen die Saarwellinger dasselbe machen.

Mit Spezialgerät wurden vor einigen Wochen Furchen in den Hartplatz gezogen. In diese wurde Grassamen eingesät. Die müssen jetzt anwachsen, dann könnte bereits im Frühjahr auf dem neuen Geläuf gespielt werden. Alle Arbeiten erledigt der Verein in Eigenregie. "Das Ganze kostet nur etwa 20 000 Euro, während der komplette Neubau eines Rasenplatzes ja mit über 200 000 Euro zu Buche schlägt", sagt Simons.

Der SV Hüffler bietet übrigens eine CD mit Info-Material zu seinem "Umwandlungsprojekt" vom Hartplatz in einen Naturrasenplatz an. Infos dazu gibt es auf der Homepage des Clubs unter www.sg-h üwa.de.